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Operation: Metabolische Chirurgie



Ist eine Person an Typ-2-Diabetes erkrankt und ihr Body-Mass-Index (BMI) größer als 40, wird eine sofortige Operation empfohlen. Der Grund: Magenoperationen bewirken eine schnelle Verbesserung der Folgeschäden von Diabetes.

Der Hintergrund dieser Empfehlung ist: Konservative Therapien führen bei Typ-2-Diabetikern mit einem BMI über 40 nicht zu einer Reduzierung des Risikos von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Außerdem wird eine nachhaltige Gewichtsreduktion meist nicht erreicht.

Verbesserte Blutzuckerwerte durch Magenbypass

Studien zeigen: Die Wirksamkeit der metabolischen Chirurgie zeigt sich anhand von Magenbypassoperationen – einem typischen Verfahren der Adipositaschirurgie. Durch eine Operation, wird der Magen durch einen Teil des Dünndarms überbrückt – das Magenvolumen wird verkleinert – es entsteht ein sogenannter Schlauchmagen. Bereits kurz nach der Operation verbessern sich die Blutzuckerwerte – noch bevor die Patienten Gewicht verlieren.

Adipositaschirurgie verhindert Diabetes-Folgeschäden besser als medikamentöse Therapie

Das Risiko an Gefäßschäden wie Nephropathie, Neuropathie und Retinopathie zu erkranken, ist, im Vergleich zu auf herkömmliche Weise behandelten Patienten, um das Vierfache verringert. In Bezug auf die Entstehung von Nierenschäden (Nephropathie) – sie führen häufig zu Dialysepflicht – zeigte sich, dass die Chirurgie fünfzehnmal effektiver ist als die bisher übliche konservative internistische Therapie. Eine gewichtsreduzierende Operation kann bei Typ-2-Diabetikern sogar dazu führen, dass sich die Nieren wieder komplett erholen.

Risikobewertung der Metabolischen Chirurgie

Ohne Risiko ist eine Operation nicht – auch wenn Mediziner mit Methoden der minimal invasiven Chirurgie arbeiten. Außerdem wird das zukünftige Leben der Betroffenen weiter von der Erkrankung geprägt sein, denn er muss auf eine besondere Ernährung achten, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

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