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Demenz und Morbus Alzheimer: Stadien



Üblicherweise wird der Verlauf fortschreitender Demenzen in drei Stadien unterteilt, die nacheinander eintreten. Diese Demenz-Stadien werden aufgrund der Symptome und Beeinträchtigungen durch die Erkrankung festgelegt.

Leichtes Stadium

Im leichten Stadium sind nur komplexere Alltagstätigkeiten beeinträchtigt. Die Betroffenen können neue Informationen kaum noch behalten, vergessen Termine und wiederholen Fragen. In ihrer gewohnten Umgebung finden sie sich gut zurecht, an nicht vertrauten Orten (zum Beispiel im Urlaub) können sie sich aber nicht mehr orientieren. In diesem Stadium registrieren die Kranken ihren geistigen Abbau oft sehr genau. Dies kann zu Angst, Depression oder Aggression führen.

Mittleres Stadium

Im mittleren Stadium vergessen die Patienten Namen vertrauter Personen, bringen Gegenwart und Vergangenheit durcheinander, brauchen Hilfe beim Waschen und Anziehen und finden sich in der eigenen Wohnung nicht mehr gut zurecht. Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus können auftreten. Das Krankheitsgefühl geht weitgehend verloren.

Schweres Stadium

Im schweren Stadium verstummen die Kranken zunehmend, verlieren die Kontrolle über Blase und Darm (Inkontinenz), entwickeln Schluckstörungen und werden bettlägerig. Die häufigste Todesursache ist eine Lungenentzündung.Bei der Alzheimer-Krankheit dauert jedes Stadium durchschnittlich etwa drei Jahre. Eine Prognose für den Einzelfall lässt sich daraus aber nicht ableiten. Manchmal ist der Abbau rasch, es ist aber auch ein wesentlich langsamerer Verlauf von bis zu 20 Jahren möglich.
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