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Das Cholesterin im Blut



Mit unserer Nahrung nehmen wir neben Kohlenhydraten und Eiweiß auch Fette auf. Sie sind für unseren Körper lebensnotwendig. Doch wie verarbeitet der Körper die Fette – und damit auch Cholesterin – weiter, nachdem wir sie beim Essen zu uns genommen haben?

Die Fettverdauung beginnt bereits im Mund: Enzyme im Speichel – wie die Zungengrundlipase – spalten Fettsäuren von den Nahrungsfetten ab. Im sauren Magenmilieu arbeitet diese Lipase am besten und bildet dort kleine Tröpfchen.Im Zwölffingerdarm (Duodenum) kommen Gallensäuren und Bauchspeicheldrüsenenzyme hinzu, die helfen, die verschiedenen Fettbestandteile weiter aufzuspalten und in kleine Partikel – auch Mizellen genannt – zu verpacken. Diese können an den Zellen des Dünndarms andocken und Fettsäuren, Cholesterin und fettlösliche Vitamine in die Zellen der Darmschleimhaut (Enterozyten) abgeben. Von hier aus gelangt ein Teil der Fettsäuren in Form von Chylomikronen über die Lymph- und Blutbahn in die Leber, wo sie weiter verarbeitet werden. Ein anderer Teil gelangt direkt in Muskel- und Fettgewebe.

Was die Blutfettwerte beeinflusst

Neue Erkenntnisse zeigen, dass eine Begrenzung des über die Nahrung aufgenommenen Cholesterins – zum Beispiel aus dem berühmt-berüchtigten Frühstücksei – keine Vorteile für die Cholesterinwerte bringt. Anders sieht es bei Triglyceriden aus: Hier verbessern der Verzicht auf Alkohol und eine verminderte Zufuhr von schnell resorbierbaren Kohlenhydraten – zum Beispiel aus Süßigkeiten und Haushaltszucker – die Triglyceridwerte im Blut deutlich. Auch körperliche Aktivität hilft, die Blutfettwerte positiv zu beeinflussen. Der Genuss von Nüssen führt zu einer Senkung des LDL-Spiegels – also des „schlechten Cholesterins“ – im Blut.
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