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Gesunder Lebensstil als Therapie bei Fettstoffwechselstörungen



Das A und O in der Therapie von Fettstoffwechselstörungen lautet: gesunde Ernährung – also wenig tierische Fette, viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Daneben trägt Sport zur Senkung der Blutfette bei. Denn mehr Bewegung geht meistens mit einer Gewichtsreduktion einher.

Darüber hinaus wirkt Sport aber auch direkt auf die Blutfette: Körperliche Aktivität erhöht das gute HDL-Cholesterin und senkt das schlechte LDL-Cholesterin sowie die Triglyzeride. Außerdem vermehrt Sport die eiweißhaltige Köpermasse und fördert den Aufbau von Muskulatur. Auf diese Weise erhöht sich der Energieverbrauch, was Triglyzeride und Blutzucker senkt.

Sport in den Alltag integrieren

Wer unter einer Fettstoffwechselstörung leidet, sollte nach Rücksprache mit dem Arzt drei- bis viermal wöchentlich seine Ausdauer trainieren. Günstig sind Sportarten wie Fahrradfahren, Schwimmen, Joggen und Walking. Für Untrainierte empfiehlt es sich, langsam zu beginnen. Die richtige Pulsfrequenz ist abhängig vom Alter, den Vorerkrankungen und dem Ausmaß der Folgekrankheiten – dazu fragen Sie am besten Ihren Arzt. Auch Kraftsportarten wirken sich günstig auf den Fettstoffwechsel aus, sodass sie im Idealfall in das wöchentliche Sportprogramm integriert werden sollten.

Natürlich sollten Sie am Sport auch Spaß haben – suchen Sie sich deshalb eine Sportart, die Ihnen Freude macht und nicht so schwer fällt. Wichtig ist außerdem, sich realistisch einzuschätzen und sich nicht zu überfordern. Für mehr Bewegung sorgt oft schon der Verzicht auf Auto, Fahrstuhl und Rolltreppe.
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