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Aufgabe und Funktion der Gallenblase



Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Organ, das unterhalb des rechten Leberlappens liegt. Sie speichert die Gallenflüssigkeit – diese ist wiederum für die Fettverdauung zuständig. Die Gallenblase ist nicht lebenswichtig – man kann auch gut ohne das kleine Organ leben.

Lage der Gallenblase im Körper © iStock

Die Gallenblase speichert Gallenflüssigkeit

Zusammen mit den Gallengängen bildet die Gallenblase ein komplexes Hohlsystem. In diesem Hohlsystem befindet sich Gallenflüssigkeit, die von der Leber produziert wird. Gallenflüssigkeit besteht aus Wasser, Gallensäuren, Cholesterin, Bilirubin und einigen weiteren Bestandteilen. Die Gallenflüssigkeit ist für die Fettverdauung und die Zersetzung des Nahrungsbreis im Dünndarm wichtig. Sie sorgt dafür, dass Fette und Öle aus der Nahrung gelöst werden. Ohne Gallenflüssigkeit würden sich die Fette nicht mit Wasser mischen.

Die Gallenblase selbst dient der Speicherung der Gallenflüssigkeit. Dazu dickt sie diese ein. Wenn der Darm während des Verdauungsprozesses bestimmte Botenstoffe freisetzt, zieht sich die Gallenblase zusammen und gibt die gespeicherte Gallenflüssigkeit in den Zwölffingerdarm ab. Durch diese Speichermöglichkeit der Gallenblase ist es möglich, den Mehrbedarf an Gallensäuren nach einer größeren Mahlzeit auszugleichen.

Muskelkontraktionen im Wechselspiel

Die Gallenblase besitzt Muskeln, mit deren Hilfe sie sich zusammenziehen kann. Nach der Kontraktion der Gallenblasenmuskulatur öffnet sich ein ringförmiger Schließmuskel am Übergang von Gallengang zum Zwölffingerdarm und gibt die Gallenflüssigkeit frei. Die beiden Muskeln stehen also immer in einem Wechselspiel.

Die Gallenblase und die Leber ergänzen sich in ihrer Funktion. Das bedeutet: Störungen der Leber können das Gallensystem beeinträchtigen und umgekehrt.
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