Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Lutschtabletten gegen Halsschmerzen



Halsschmerzen (Halsentzündungen) können sehr lästig sein, besonders wenn sie mit Kratzen und Brennen im Hals, Hustenreiz oder starken Schluckbeschwerden einhergehen. Mit Lutschtabletten können Sie diese Symptome mildern – allerdings sollten Sie dabei auf die medikamentöse Variante verzichten.

Keine Lutschtabletten mit Antiseptika, Betäubungsmitteln oder Antibiotika

Viele rezeptfreie Lutschtabletten gegen Halsschmerzen enthalten antiseptische Arzneistoffe (zum Beispiel Benzalkoniumchlorid, Cetylpyridiniumchlorid), örtlich wirksame Betäubungsmittel (zum Beispiel Benzocain, Lidocain) oder lokale Antibiotika (zum Beispiel Tyrothricin). In der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) werden diese jedoch nicht empfohlen, da es keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür gibt, dass die Lutschtabletten gegen Halsschmerzen wirken. Es können sogar gefährliche Nebenwirkungen wie zum Beispiel allergische Reaktionen auftreten.

Lutschen befeuchtet die Schleimhäute

Dennoch ist es ratsam, Mund- und Rachenschleimhaut durch Lutschen nicht-medizinischer Pastillen regelmäßig zu befeuchten. Geeignet sind zum Beispiel Bonbons und Lutschtabletten mit Pflanzenextrakten aus Salbei oder Isländisch Moos sowie Salzpastillen.

Hier lesen Sie mehr über Naturheilmittel gegen Halsschmerzen.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen