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Herzrhythmusstörungen: Wenn das Herz aus dem Takt gerät



Jeder Mensch kennt Situationen, in denen sein Herz rast oder stolpert. Die meisten dieser gelegentlichen Herzrhythmusstörungen sind harmlos und gehen rasch vorüber. Strengt ein unregelmäßiger Herzschlag das Herz allerdings zu stark an oder leidet die Sauerstoffversorgung der Organe darunter, muss der Herzschlag normalisiert werden.

Mann fasst sich an die Brust © Thinkstock

Diagnose per EKG

Der Arzt verfügt mit den verschiedenen EKG-Varianten inzwischen über zahlreiche diagnostische Möglichkeiten, um einen unregelmäßigen Herzschlag genau erkennen, einordnen und beobachten zu können. Für den Patienten gibt es telemedizinische Geräte, mit denen von zu Hause aus die EKG-Daten an den Arzt oder ein medizinisches Zentrum geleitet und umgehend ausgewertet werden.

Ursachen für Herzrhythmusstörungen

Oft liegt dem gestörten Herzrhythmus eine Herzerkrankung wie Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit (KHK) oder eine dilatative Kardiomyopathie zugrunde. Wird die Grundkrankheit erfolgreich behandelt, normalisiert sich oft auch der Herzrhythmus wieder.

Die verschiedenen Formen von Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörung ist nicht gleich Herzrhythmusstörung. Je nach Ausprägung und Erscheinungsform unterscheidet man zwischen diesen:

Therapie von Herzrhythmusstörungen

Nicht alle Formen von Herzrhythmusstörungen müssen behandelt werden. Beispielsweise sind Extrasystolen meist harmlos. Anders ist das bei Tachykardien. Zur Therapie nutzt der Arzt Medikamente, Defibrillation und Herzkatheter. Eine der wichtigsten Hilfen bei Herzrhythmusstörungen ist darüber hinaus der Herzschrittmacher.

Meist ermöglichen diese Hilfsmittel, dass Betroffene wieder ein fast normales Leben führen können, wenn sie einige Regeln beachten.
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