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Symptome bei Lippenherpes



Nach der Erstinfektion verbleibt das Herpesvirus im Körper und ruht in den Nervenknoten. Bei körperlichen und seelischen Belastungen kann es wieder aktiv werden und erneut Symptome des Lippenherpes – wie die typischen schmerzhaften Herpesbläschen – verursachen.

Frau fasst sich an die Lippe © Thinkstock
Erste Symptome des beginnenden Lippenherpes sind Kribbeln, Jucken, Taubheits- oder Spannungsgefühl und Rötung der Haut. Einige Stunden später entstehen die Bläschen, die stark schmerzen können. Sie sind mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt, in der sich extrem viele Herpesviren befinden und vermehren. Entsprechend hoch ist die Ansteckungsgefahr. Deshalb sollte der Betroffene die Herpesbläschen möglichst nicht berühren. Falls dies doch passiert, hilft es, sich sofort gründlich die Hände zu waschen.

Symptome bei Lippenherpes: Bei der Heilung trocknen die Bläschen

Die aus der Wunde austretende Flüssigkeit ist hoch infektiös. Anschließend bildet die Haut einen gelblichen Grind und heilt spätestens nach zwei Wochen narbenlos ab. In der Abheilungsphase verschließen sich die Bläschen, trocknen aus und verkrusten. Unter den Krusten bildet sich neue Haut. Beim Essen, Sprechen oder Lachen kommt es leicht zu schmerzhaften und blutenden Rissen.

Obwohl noch Symptome vorhanden sind, ist die Ansteckungsgefahr nun aber vorbei. Nach der Abheilung des Lippenherpes nach zehn bis vierzehn Tagen ziehen sich die Herpesviren wieder in die Nervenknoten zurück und ruhen bis zum nächsten Ausbruch.
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