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Plötzliches Herzversagen – vorbeugen
Für Menschen, die einen Herzstillstand überlebt haben, ist es lebensnotwendig, die Ursache für das Herzversagen rasch herauszufinden. In der Mehrzahl der Fälle liegt den bedrohlichen Herzrhythmusstörungen eine koronare Herzkrankheit zugrunde. Um das Risiko einer fortschreitenden Gefäßverkalkung zu verringern, beachten Sie folgende vorbeugenden Maßnahmen: Lassen Sie sich von einem Herz-Spezialisten (Kardiologen) behandeln und regelmäßig untersuchen. Er wird entscheiden, ob und welche Medikamente in Ihrem Fall sinnvoll sind, und ob eventuell eine Operation (Ballondilatation, Bypass) hilfreich ist. Nehmen Sie die Medikamente genau so ein, wie der Arzt es verordnet hat – wenn Sie Änderungen wünschen, stimmen Sie diese unbedingt mit ihm ab. Achten Sie auf Warnzeichen Ihres Körpers: Rufen Sie den Arzt oder lassen Sie sich in die Notaufnahme fahren, wenn Sie sich unerklärlich matt, müde, zittrig oder schwindelig fühlen – fahren Sie nicht selbst Auto, steigen Sie keine Treppen. Vermeiden Sie alles, was den Kreislauf unnötig stark belastet wie große Hitze, extreme Höhen und Langstreckenflüge. Hören Sie mit dem Rauchen auf, ernähren Sie sich fettarm und vitaminreich. Versuchen Sie vor allem die Zufuhr von tierischen Fetten zu reduzieren. Treiben Sie Sport, sorgen Sie für Bewegung im Alltag. Stimmen Sie Ihr Sport-Programm jedoch mit Ihrem Arzt ab – möglicherweise ist eine spezielle Herzsportgruppe mit ärztlicher Betreuung für Sie genau das Richtige. Vorsicht auch bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus und erhöhtem Cholesterin Diese Verhaltensregeln gelten auch, wenn Sie unter keiner Herzkrankheit, aber unter wesentlichen Risikofaktoren leiden, etwa unter Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin oder Diabetes mellitus. Achten Sie darauf, dass Ihr Arzt auch leichte Blutdruck- oder Blutzuckererhöhungen ernst nimmt. Wenn Sie Zweifel haben, holen Sie eine zweite Meinung bei einem Kardiologen oder einem Arzt mit diabetologischer Zusatzausbildung ein. Gesundheits-Check-up ab 40 empfehlenswert Auch wer sich gesund fühlt, sollte ab einem Alter von 40 Jahren vorbeugen: Durch einen Gesundheitscheck beim Hausarzt erfahren Sie, ob sich bei Ihnen Risikofaktoren finden. Sollte dies der Fall sein, können Sie rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen und so eine ausgeprägte Herzkrankheit verhindern.
Herzinsuffizienz – Ursache, Symptome, Therapie
Herzinsuffizienz ist eine Herzschwäche, bei der zu wenig Blut und somit Sauerstoff durch den Körper gepumpt wird. Sie ist oft Folge von Bluthochdruck.
Abnehmen – Themen, Tipps, Ratschläge
Abnehmen wollen viele: Übergewicht gilt nicht nur als unansehnlich, es kann auch zu Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes führen. Doch gesundes Abnehmen ist nur mit der richtigen Ernährung und viel Bewegung möglich.
Herzerkrankungen – Medikamente
Wer an einer Herzkrankheit leidet oder Bluthochdruck hat, bekommt von seinem Arzt meist Tabletten verschrieben. Oftmals haben Ärzte allerdings wenig Zeit, ein paar erklärende Worte zum Medikament zu sagen. Auf den folgenden Seiten können Sie sich darüber informieren, wann welches Medikament üblicherweise verordnet wird, wie es wirkt und welche Nebenwirkungen es haben kann. Außerdem lesen Sie, welche Arzneimittel sich sinnvoll miteinander kombinieren lassen. Tipp Wenn Sie die Stoffgruppe, der ein Medikament angehört, nicht aus der Packungsaufschrift oder dem Beipackzettel erfahren, fragen Sie in Ihrer Praxis oder in Ihrer Apotheke nach. Bei den Namen der Einzelsubstanzen, die auf den folgenden Seiten aufgeführt sind, handelt es sich um die Wirkstoffbezeichnungen, nicht um den Präparat- oder Firmennamen. Folgende Stoffgruppen werden hier vorgestellt:
Gesundheitsvideos der Woche
Bluthochdruck ist weit verbreitet – und gefährlich. Denn die Folgen können Herzinfarkt und Schlaganfall sein. Lesen Sie, wie zu hoher Blutdruck entsteht und was Sie dagegen tun können. mehr
Das metabolische Syndrom: häufig bei Diabetes
Die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukose-Stoffwechsel wird als metabolisches Syndrom bezeichnet. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Primäre Hypertonie
Bei dieser sehr häufigen Bluthochdruckform findet sich keine organische Ursache.
Schlafstörungen – Schlafapnoe
Wenn die Atmung im Schlaf mindestens fünf Mal pro Stunde aussetzt, leidet der Betroffene an einer Schlafapnoe. Was dagegen hilft. Schlafapnoe ist weit verbreitet: 24 Prozent aller Männer sind von nächtlichen Atemaussetzern betroffen – vor allem Übergewichtige ab 40 Jahren. Auch neun Prozent aller Frauen leiden unter der Schlafstörung. Dies hat eine Bevölkerungsstudie in den USA mit 600 Probanden ergeben, die im Schlaflabor untersucht wurden. Ursache für die Schlafapnoe Die Ursache für die Schlafapnoe ist eine Muskelschwäche im Rachenraum: Die Zunge fällt nach hinten, die Rachenseitenwände kollabieren und das Gaumensegel erschlafft. So verengt sich der Atemweg, was als Schnarchgeräusch zu hören ist. Gefährlich wird das Schnarchen, wenn sich der Atemweg komplett verschließt. Dann setzt die Atmung zehn bis 60 Sekunden aus, manchmal auch zwei Minuten. Ab fünf Atemaussetzern pro Stunde sprechen Mediziner von einer Schlafapnoe. Es gibt unterschiedliche Ursachen für die Muskelschwäche im Rachenraum. Oft ist sie durch zentrale – also im Gehirn ablaufende – Prozesse bedingt. Diese wiederum können durch Alkohol, Drogen und Medikamente verursacht oder beeinflusst werden. Aber es gibt auch anatomische Ursachen wie Übergewicht. Schlafapnoe: extreme Belastung für das Herz Während des Atemaussetzers steigt der Kohlendioxidgehalt im Körper. Davon wacht der Schlafende auf, oft nur ganz kurz und unbemerkt. Doch diese Kurzwachphasen oder Arousals belasten das Herz extrem: Während der Apnoe sinken Puls und Blutdruck – danach, wenn die Person wieder tief durchatmet, steigen sie abrupt. Fast alle Patienten entwickeln Bluthochdruck Schon mehr als 20 Unterbrechungen pro Stunde sind ein großes Risiko für das Herz-Kreislauf-System und reduzieren die Lebenserwartung um etwa acht bis zehn Jahre. Fast alle Patienten mit Schlafapnoe entwickeln im Laufe der Zeit Bluthochdruck. Sie haben ein hohes Risiko für Herzrhythmusstörungen, einen nächtlichen Schlaganfall oder Herzinfarkt und auch für Diabetes mellitus. Eine Nasenmaske verhindert Atemaussetzer Eine wirkungsvolle Hilfe gegen die Atemaussetzer bietet eine nächtliche Überdruckbeatmung mit einer Nasenmaske, die die Atemwege frei hält. Die Nasenmaske wird auch CPAP-Gerät genannt. CPAP steht für continuous positive airway pressure, also kontinuierlicher Atemwegsdruck. Den Gebrauch des CPAP-Geräts lernen Sie im Schlaflabor. Neuere Therapieform: der Zungenschrittmacher Ein Zungenschrittmacher ist ein Implantat, das Betroffenen von obstruktiver Schlafapnoe in den Brustkorb eingesetzt wird. Das Implantat stimuliert mithilfe elektrischer Impulse den Unterzungennerv (Hypoglossusnerv) so, dass die Zunge nicht mehr zurückfällt und Atemaussetzer verhindert werden. Empfehlungen bei einer milden Schlafapnoe und Schnarchen: Gewichtsreduktion, Alkohol- und Drogenverzicht, Vermeiden der Rückenlage, Kinnbinde (in der Apotheke erhältlich), Nasenflügelspreizer (in der Apotheke erhältlich), Protrusionsschiene (Aufbissschiene), die der Zahnarzt anpassen kann Extreme Tagesmüdigkeit ist typisch Wenn Sie oft schnarchen, morgens unter Kopfschmerzen leiden, obwohl Sie ausreichend geschlafen haben oder tagsüber oft extrem müde sind, empfiehlt sich dringend ein Arztbesuch beziehungsweise eine Untersuchung im Schlaflabor: Es könnte sein, dass Sie unter einer Schlafapnoe leiden.
Vorbeugen von Schlaganfall
Wer einmal einen Schlaganfall erlitten hat, trägt ein hohes Risiko, einen weiteren – einen Re-Infarkt – zu erleiden. Es ist deshalb extrem wichtig für Schlaganfall-Patienten, die Anweisungen des Arztes zu beherzigen und zum Beispiel die Medikamente so einzunehmen wie vorgesehen. Patienten, die die Medikamenteneinnahme schleifen lassen, bringen sich in Gefahr. Ziel: Vermeidung von neuen Blutgerinnseln Seit einigen Jahren verschreiben Ärzte nach Schlaganfällen – wie zum Beispiel auch nach einem Herzinfarkt – Thrombozytenaggregations-Hemmer. Diese Medikamente sind bei arteriosklerotisch bedingten Krankheiten sinnvoll, weil sich dadurch nicht so leicht Thromben (Blutgerinnsel) auf den arteriosklerotisch veränderten Gefäßinnenseiten bilden können. Der bekannteste Vertreter ist Acetylsalicylsäure in niedriger Dosierung von 50 bis 100 Miligramm pro Tag oder verwandte Substanzen. Der Patient nimmt sie lebenslang ein, soweit keine Blutungsgefahr besteht. Bitte beachten Sie: Dies gilt nur für die Prävention eines erneuten Schlaganfalls (Re-Infarkt). Von einer vorsorglichen Therapie eines ersten Schlaganfalls mit Acetylsalicylsäure ist jedoch abzuraten, da dies nachweislich keine Vorteile bringt. Außerdem kann es zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Bei Antikoagulanzien-Einnahme muss der Patient mehrmals im Monat zum Arzt Ist die Ursache für den Schlaganfall ein Vorhofflimmern oder Herzklappenerkrankungen, streben Mediziner eine Blutgerinnungshemmung an. Sie verschreiben in diesem Fall lebenslang Cumarin-Präparate wie Phenprocoumon, die die Blutgerinnung stark beeinträchtigen und somit eine Blutgerinnselbildung verhindern. Die Dosierung richtet sich nach den Gerinnungswerten des Patienten. Diese verändern sich häufig, abhängig von Ernährung und anderen Faktoren. Einmal wöchentlich, später zweiwöchentlich, muss der Patient deshalb zum Arzt, um die Gerinnungswerte messen zu lassen. Außerdem müssen Herzrhythmusstörungen gezielt behandelt werden – je nach Art der Herzrhythmusstörung mit antiarrhythmischen Medikamenten oder einem Herzschrittmacher. Wirkstoff Dabigatranetexilat zur Vorbeugung eines Schlaganfalls Seit 2011 ist der Wirkstoff Dabigatranetexilat zur Schlaganfallvorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern und Schlaganfallrisiko zugelassen. Vor einer Behandlung mit dem oralen Gerinnungshemmer sollte jedoch die Nierenfunktion des Patienten überprüft werden. Denn im Falle einer schweren Nierenfunktionseinschränkung ist von einer Behandlung mit Dabigatranetexilat abzusehen. Außerdem sollte der Arzt bei Patienten über 75 Jahre und bei Patienten mit einem Nierenleiden, die den Wirkstoff einnehmen, die Nierenfunktion in regelmäßigen Abständen überprüfen. Hintergrund: Während der Behandlung von Schlaganfall-Patienten mit Dabigatranetexilat kam es zu Todesfällen, worunter sich auch einige ältere Menschen mit schwerer Nierenfunktionsstörung befanden. Der Arzt muss einen Bluthochdruck unbedingt behandeln Liegt eine familiäre Fettstoffwechselstörung vor, ist eine dauerhafte Therapie mit Medikamenten, die die Blutfette senken, wichtig. Sollte der Patient unter Bluthochdruck leiden, muss dieser ebenfalls mit Medikamenten eingestellt werden, sodass er auch in Langzeit-Blutdruckmessungen 160/90 mmHg nicht überschreitet Bei erhöhten Blutfettwerten Therapie mit Statin Sollten die Blutfettwerte erhöht sein, ist möglicherweise eine Therapie mit einem Statin angesagt. Statine senken einerseits den Cholesterinspiegel, andererseits stabilisieren sie auch die Plaques. Eine gesunde Lebensweise lohnt sich Ganz wichtig ist neben der medikamentösen Behandlung eine fettreduzierte Ernährung die vielseitig und ballaststoffreich ist, regelmäßige körperliche Bewegung sowie Nikotin- und Alkoholverzicht. Diese Verhaltensregeln helfen, das Fortschreiten einer Arteriosklerose zu verhindern, und senken das Risiko, weitere Schlaganfälle zu erleiden, erheblich. Zudem fördert ein gesunder Lebensstil das Wohlbefinden, was sich positiv auf Heilung und Rehabilitation auswirkt.
Herzrhythmusstörungen – Vorhofflimmern
Zu den Vorhoftachykardien zählt die meist ungefährliche Sinustachykardie. Das Vorhofflimmern dagegen ist gefährlich. Es tritt häufig bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz