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Schlaganfall – Erste Hilfe
„Zeit ist Hirn“ lautet der Leitspruch von Schlaganfall-Experten. Bei auffälligen Schlaganfallsymptomen sollten Sie die 112 wählen und den Notarzt rufen. Zu den typischen Symptomen zählen: eine plötzliche Lähmung einer Körperseite, ein herabhängender Mundwinkel, verwaschene Sprache und Sehstörungen. Schnelles Handeln ist notwendig, da der Schlaganfall lebensbedrohlich ist. Zudem sind die Heilungschancen umso besser, je früher die Therapie einsetzt. Heftige Kopfschmerzen deuten auf eine Hirnblutung Das Gebot, sofort den Notarzt zu rufen, gilt besonders, wenn ein Patient unter plötzlichen und außergewöhnlich heftigen Kopfschmerzen leidet. In diesem Fall besteht Verdacht auf eine Hirnblutung, die in kurzer Zeit großen Schaden anrichten kann. Unter keinen Umständen darf ein Patient mit extremen Kopfschmerzen sich selbst therapieren und ein Schmerzmittel einnehmen, da viele dieser Medikamente – etwa Acetylsalizylsäure – die Blutung noch verstärken würden. Bis der Notarzt eintrifft, sollten Anwesende folgende Maßnahmen durchführen: Atmung, Puls und Herzschlag kontrollieren., Bei Bewusstsein mit dem Patienten in ruhigem Ton sprechen., Beengende Kleidung zur Erleichterung der Atmung öffnen., Fenster öffnen., Atemwege freihalten: Essensreste aus dem Mund entfernen, Zahnprothesen entfernen, Kinn leicht anheben., Bei Bewusstlosigkeit oder Erbrechen den Patienten in die stabile Seitenlage bringen., Patienten nicht alleine lassen. Auf keinen Fall dürfen die Anwesenden etwas zu Trinken oder zu Essen reichen, da ein Patient mit einem akuten Schlaganfall sich leicht verschlucken kann. Außerdem sollte der Kranke keine Medikamente erhalten. Schließlich können nicht nur Schmerzmittel, sondern zum Beispiel auch Blutdruck senkende Präparate kontraindiziert sein. Bei Ankunft des Notarztes gilt es, ihn kurz und knapp über die beobachteten Symptome und die Medikamente des Patienten zu informieren. Ausschweifende Berichte dagegen sind in einer Situation, in der jede Minute zählt, wenig hilfreich. Viele Schlaganfall-Patienten haben Sprachstörungen, so dass eine Begleitung ins Krankenhaus durchaus wichtig ist. Die behandelnden Ärzte sind auf jede Information angewiesen!
Schmerz
Schmerzen signalisieren immer, dass irgendwo im Körper etwas nicht in Ordnung ist oder dass ein schädlicher äußerer Einfluss die Gesundheit des Organismus bedroht. Schmerzen sind also ein Warnsignal. Schmerzen können sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern: Manchmal sind die Schmerzen ziehend und kommen in Schüben wie bei einer Gallenkolik, manchmal sind sie stechend und ausstrahlend wie bei einem Hexenschuss oder aber dumpf und drückend wie bei Kopfschmerzen.Bei vielen Menschen kommen akute Beschwerden in bestimmten Abständen oder in gewissen Lebenssituationen immer wieder. Solche Attacken treten zum Beispiel als Rückenschmerzen oder Migräne auf. Sie sind oft ein Zeichen für Überlastung, etwa durch Stress am Arbeitsplatz oder durch Probleme in der Familie. Hilfe bei akuten Schmerzen Unabhängig davon, welche Art von Schmerz das Wohlbefinden beeinträchtigt, bei jedem Schmerz, der über mehrere Tage besteht, gilt: Die Ursache sollte vom Haus- oder Facharzt unbedingt abgeklärt werden. Aber: So beängstigend Schmerzen auch sein können, Panik macht sie nur noch schlimmer und erschwert obendrein ein vernünftiges Reagieren auf die Situation. Akute Schmerzen sollte man nicht dadurch verdrängen, dass man jedes Mal sofort zur Schmerztablette greift. Diese Strategie führt dazu, dass ein Arzt erst dann hinzugezogen wird, wenn sich die Symptome nicht mehr ignorieren lassen und der Körper vielleicht schon schweren Schaden genommen hat oder die Schmerzen chronisch geworden sind. Schmerzen im Alter Viele ältere Menschen haben Schmerzen und denken, dass dies im Alter ganz normal sei und dass man dagegen nichts machen kann oder machen muss. Schmerzen gehören zu den häufigsten Körperbeschwerden bei über 60-Jährigen. Mit Ausnahme der Rückenschmerzen finden sich Schmerzen im Alter in der Regel häufiger bei Frauen als bei Männern. Generell teilt man Schmerzen in akute und in chronische Schmerzen auf. Insbesondere chronische Schmerzen führen dazu, dass Betroffene oftmals in eine schlechte Stimmung kommen oder sogar depressiv werden. So zeigen ältere Schmerzpatienten oftmals eine negative Einstellung zum Alter, sind eher niedergeschlagen und weniger zuversichtlich und können alltägliche Probleme schlechter bewältigen. Damit Betroffene so wenig wie nötig leiden, müssen sie rechtzeitig gezielt und ausreichend schmerztherapeutisch behandelt werden.
Migräne
Migräne ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Doch wer eine Verabredung wegen Migräne absagt, wird oft belächelt. Dabei ist Migräne weit mehr als eine Befindlichkeitsstörung. Etwa 13 Prozent aller Frauen leiden darunter. Aber auch Männer und sogar Kinder sind betroffen. Am häufigsten treten Migräneanfälle zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Manche Patienten bekommen nur ein- oder zweimal im Jahr einen Anfall, andere mehrmals im Monat. Migränekopfschmerzen treten unerwartet und nicht steuerbar in jeder Lebenssituation auf. Ursachen und Auslöser von Migräne Die Ursachen für Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Fest steht allerdings, dass Vererbung dabei eine Rolle spielt. Darüber hinaus gibt es einige Theorien über die Ursachen von Migräne. Wahrscheinlich weisen Migräniker eine Überaktivität von Nervenzellen im Gehirn auf. Erweiterte Blutgefäße könnten ebenfalls für Migräne mitverantwortlich sein. Die Auslöser für einen Migräneanfall sind individuell sehr unterschiedlich – ein veränderter Schlafrhythmus, hormonelle Einflüsse und Koffein kommen dabei unter anderem in Frage. Migräne hat eindeutige Anzeichen Die Symptome von Migräne werden meist als pulsierend und pochend beschrieben. Sie treten meist nur auf einer Hälfte des Kopfes auf. Zu den starken Schmerzen kommen oft noch Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Ein Migräneanfall kann nur ein paar Minuten dauern, aber sich auch über viele Stunden, manchmal sogar Tage hinziehen. Die Therapie von Migräne Zur Behandlung von Migräne stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Meistens helfen Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Naproxen, Ibuprofen oder Paracetamol. Daneben gibt es noch spezielle Migränemedikamente (Triptane), die die bei Migräne schmerzhaft erweiterten Blutgefäße im Gehirn wieder verengen. Außerdem sind neue Migränemedikamente in der Entwicklung. Dabei handelt es sich um eine Modifizierung der Triptane, die noch besser verträglich sein soll. Nicht zuletzt ist bei Migräne auch die Behandlung mit pflanzlichen Mitteln einen Versuch wert, etwa Pestwurz und Pfefferminzöl. Migräne vorbeugen Um Auslöser und Verstärker der Migräneanfälle zu erkennen und diese danach möglichst meiden zu können empfehlen Experten, ein Kopfschmerz-Tagebuch zu führen. Zusätzlich helfen Entspannungsübungen, Massagen, Yoga und Sport, die Häufigkeit der Migräneanfälle zu reduzieren.
Migräne – Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel können bei Migräne unterstützend wirken. Pfefferminzöl wird an Schläfen und Stirn aufgetragen und wirkt so entspannend auf Gefäße und Muskeln. Kopfschmerzen lassen dadurch deutlich nach. Bei einigen Patienten verschwinden sie ganz. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die diese Wirkweise bestätigen. Für Kleinkinder und Säuglinge ist das Hausmittel nicht geeignet, da asthmaähnliche Zustände auftreten können. Schulkinder und Erwachsene haben den Vorteil, dass bei der Anwendung von Pfefferminzöl keine Nebenwirkungen bekannt sind. Der Extrakt aus Pestwurz wirkt krampflösend und entzündungshemmend. Dadurch ist diese Heilpflanze gegen Migräne, Spannungskopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen wirksam. Pestwurz wird hauptsächlich zur Prophylaxe angewandt. Vorbeugend eingenommen kann Pestwurz-Extrakt die Zahl der Migräneanfälle deutlich reduzieren. In seltenen Fällen kann es zu Magenbeschwerden kommen. Manche Betroffene haben mit Magnesiumpräparaten gute Erfahrungen gesammelt. Sie entkrampfen die Muskulatur. Durch die Entspannung schwindet der Kopfschmerz.
Migräne – Vorbeugen
Die Behandlung bei Migräne konzentriert sich auf die Schmerzbeseitigung und das Vorbeugen neuer Attacken. Hierzu muss man die Auslöser kennen. Mit einem Kopfschmerz-Tagebuch können Sie erkennen, in welchen Situationen Ihre Migräne auftritt. Notieren Sie Essensgewohnheiten,, Aktivitäten,, Wetter,, Ärger, Freude,, Besonderheiten am Arbeitsplatz. Um neue Migräneattacken zu vermeiden, sollten Sie Ihre persönlichen Auslöser kennen und meiden. Treten die Kopfschmerzen beispielsweise häufig bei Stress auf, helfen bei vielen Migränepatienten Entspannungsübungen wie progressive Muskelentspannung, Massagen, autogenes Training oder Yoga, Anfällen vorzubeugen. Auch Ausdauersport wirkt entspannend und kann, regelmäßig betrieben, die Zahl der Migräneanfälle reduzieren. Reicht das nicht aus, kann der Arzt auch Medikamente zur Migränevorbeugung verschreiben.
Migräne – Therapie
Wenn Sie häufig Migräne haben und Schmerzmittel anwenden, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen, um die Ursache zu finden. Er kann dann die passende Therapie für Sie ermitteln. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Migräneattacken länger als 24 Stunden anhalten, die Migräneattacken an mehr als 15 Tagen im Monat auftreten, die Schmerzen trotz Schmerzmittel nicht besser werden, Sie an mehr als zehn Tagen im Monat Schmerzmittel einnehmen, zusätzliche Beschwerden wie zum Beispiel doppeltes Sehen, Schwindel, Tinnitus (Ohrgeräusche), Lähmungserscheinungen oder Sprachausfälle auftreten, starke Übelkeit den Migräneanfall begleitet, Sie älter als 65 Jahre sind Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Jeder Migränepatient reagiert unterschiedlich. Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut. Manchmal hilft Entspannung im abgedunkelten Raum. Zur medikamentösen Therapie eignen sich frei in der Apotheke erhältliche Schmerzmittel oder Triptane. Unterstützend können pflanzliche Mittel wie Pfefferminzöl eingesetzt werden. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten. So ist ein Migräneanfall sehr häufig mit Übelkeit verbunden, manchmal bis zum Erbrechen. Das erschwert die Einnahme von Medikamenten. Fragen Sie auch hierzu Ihren Arzt um Rat. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Anwendung von Schmerzmitteln bei älteren Menschen Bei älteren Menschen werden einige Medikamente langsamer abgebaut. Der Stoffwechsel arbeitet nicht mehr so schnell. So kann es vorkommen, dass bestimmte Medikamente länger oder stärker wirken. Menschen über 60 Jahre erzielen bei den Wirkstoffen Ibuprofen, Naproxen oder Acetylsalicylsäure meist bereits mit einer geringeren Dosis die erwünschte Wirkung. Vorsicht mit Schmerzmitteln bei empfindlichem Magen Einige Schmerzmittel können die Magenschleimhäute reizen (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen). Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie „magenneutrale" Wirkstoffe wählen, beispielsweise Paracetamol. Außerdem gilt: Wer bei der Tabletteneinnahme ausreichend Wasser trinkt, beugt Magenproblemen vor. Brausetabletten sind deshalb im Allgemeinen besser verträglich. Wichtig: Arzneistoffe, die die Magenschleimhäute schädigen, können dies teilweise auch, wenn sie als Zäpfchen angewandt werden. Die Nebenwirkung entsteht nicht nur durch das Auflösen im Magen, sondern auch durch den Wirkstoff an sich. Dabei ist es ohne Bedeutung, auf welchem Weg die Aufnahme in die Blutbahn erfolgt. Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen Wenn Kopfschmerzmittel oft eingenommen werden, können sie ihrerseits Kopfschmerzen auslösen. Ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen greifen immer häufiger zur Tablette. Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander ein. Weiterhin gilt die Empfehlung: nicht öfter als zehn Tage im Monat. Präparate mit nur einem Wirkstoff sollen ein niedrigeres Gewöhnungsrisiko als kombinierte Präparate erzeugen.
Migräne – Schmerzmittel
Zur Behandlung von Migräne eignen sich rezeptfreie Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure, Naproxen, Ibuprofen oder Paracetamol enthalten. Häufig werden auch zwei Wirkstoffen in einer Tablette kombiniert. Zusätzlich kann Koffein oder Vitamin C enthalten sein. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Wirkstoffe soll die Wirkung verstärkt werden. Bei schweren Migräneanfällen verschreibt der Arzt, je nach Symptomen der Migräne, weitere Medikamente. Manchmal ist die Übelkeit bei Migräne so stark ausgeprägt, dass kein Schmerzmittel gegeben werden kann. Nehmen Sie dann zuerst etwas gegen die Übelkeit ein. Nach 15-30 Minuten kann ein Schmerzmittel eingenommen werden. Acetylsalicylsäure Acetylsalicylsäure (ASS) wird bei leichten und mittelschweren Schmerzen empfohlen. Ältere Menschen benötigen weniger ASS als junge Erwachsene. Wenden Sie ASS nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Bei Kindern und Jugendlichen kann die Einnahme von Acetylsalicylsäure zu Komplikationen führen, wenn ein Virusinfekt oder eine fiebrige Erkrankung vorliegt. Acetylsalicylsäure wird aufgelöst aus einer Brausetablette rasch in die Blutbahn aufgenommen. Dadurch setzt die Wirkung schneller ein als bei einer herkömmlichen Tablette. Außerdem sind Brausetabletten im Allgemeinen besser magenverträglich. Naproxen und Ibuprofen Naproxen greift bei leichten bis mittelstarken Schmerzen. Die Wirkung einer Tablette hält acht bis zwölf Stunden an. Wenden Sie Naproxen nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darmgeschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Ibuprofen kann gegen leichte und mäßig starke Kopfschmerzen eingesetzt werden. Ältere Menschen benötigen weniger Ibuprofen als junge Erwachsene. Wenn Magen-Darm-Erkrankungen, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen sowie allergische Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma) vorliegen, sollte Ibuprofen nicht eingenommen werden. Paracetamol Paracetamol ist zur Behandlung leichter und mäßig starker Kopfschmerzen geeignet. Der Wirkstoff wird von Kindern und von Menschen mit empfindlichem Magen gut vertragen. Wenden Sie Paracetamol nicht in Verbindung mit Alkohol an. Die Kombination von Alkohol mit Paracetamol belastet die Leber. Beachten Sie unbedingt die Tageshöchstdosis, schon bei geringen Überschreitungen der Höchstmenge kann die Leber geschädigt werden. Bei Leberfunktionsstörungen ist generell von der Einnahme abzuraten. Tipp: Schmerzmittel können die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen, sollten Sie in Ihrer Apotheke um Rat fragen. Dort informiert man Sie über mögliche Wechselwirkungen. Wenden Sie Schmerzmittel nur bei Bedarf an, nicht vorbeugend Trinken Sie zur Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter). Das ist wichtig, damit das Medikament nicht in der Speiseröhre hängen bleibt. Ein weiterer Grund: Viele Schmerzmittel werden dadurch besser magenverträglich und der Wirkstoff kann sich gut lösen. Allgemein gilt: Schmerzmittel wirken besonders schnell, wenn sie eine halbe bis eine Stunde vor einer Mahlzeit oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Wenden Sie Schmerzmittel außerdem nur bei Bedarf an, nicht vorbeugend.
Migräne – Ursachen/Risikofaktoren
Migräne beginnt mit einer Überaktivität von Nervenzellen im Hirnstamm. Bei der Entstehung können erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Daneben zählen beispielsweise bestimmte Lebensgewohnheiten
PMS – Medikamente/Naturheilmittel
Um die Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS) zu lindern können auch Naturheilmittel eingesetzt werden. Mönchspfeffer Naturheilmittel, die Keuschlamm (Mönchspfeffer, Vitex agnus castus) enthalten, wirken ausgleichend auf den Hormonhaushalt. Die schwarzen Früchte haben je vier Samen, die pfefferartig scharf schmecken. Keuschlamm oder Mönchspfeffer gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse. Viele Frauen haben beim Prämenstruellen Syndrom, Zyklusunregelmäßigkeiten oder Mastodynie (Spannungsgefühl in den Brüsten) gute Erfahrungen damit gemacht. Eine Studie mit 170 Frauen konnte den positiven Einfluss von Keuschlammextrakten bei leichten bis mittelstarken prämenstruellen Beschwerden bestätigen. Die Hersteller empfehlen die regelmäßige Anwendung der Medikamente über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Regelzyklen). Es gibt Tabletten, Kapseln und Tropfen. Schwangere und Stillende dürfen diese Produkte nicht anwenden, da keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung bei diesen Personengruppen vorliegen. Mittel gegen depressive Verstimmungen und Wassereinlagerungen Depressive Verstimmungen im Rahmen des Prämenstruellen Syndroms können mit Johanniskrautpräparaten behandelt werden. Allerdings können diese Präparate die Wirkung von vielen anderen Medikamenten beeinflussen, beispielsweise können sie die Wirkung von oralen Kontrazeptiva (Pille) einschränken. Bei Wassereinlagerungen helfen Tees mit Arzneipflanzen wie Birkenblättern, Hauhechelwurzel, Schachtelhalmkraut, Orthosiphonblätter oder Brennnesselblättern. Mittel gegen Kopfschmerzen Wenn im Rahmen des Prämenstruellen Syndroms auch Kopfschmerzen auftreten, können diese mit Pfefferminzöl behandelt werden. Tragen Sie das Öl auf Schläfen und Stirn auf. Es kühlt und wirkt gefäßerweiternd und muskelentspannend. Dadurch lassen die Kopfschmerzen nach oder verschwinden ganz. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die diese Wirkung des Pfefferminzöls bestätigen. Bislang sind keine Nebenwirkungen bekannt, so dass das Pflanzenöl auch bei Jugendlichen ohne Bedenken angewandt werden kann.
Migräne – Symptome
Migränekopfschmerzen werden als mittelschwer bis schwer, pulsierend und pochend beschrieben. In der Regel treten sie nur auf einer Seite des Kopfes auf. Die Seite der Kopfschmerzen kann von einem Migräneanfall zum anderen oder sogar während einer Attacke wechseln. Migräne dauert meist zwischen vier Stunden bis hin zu drei Tagen. Meistens hält die Schmerzattacke einen Tag lang an. Bewegung und körperliche Anstrengung verschlechtern die Symptome. Alltägliche Handlungen wie Treppensteigen werden unmöglich. Die Schwere und Häufigkeit von Migräneanfällen nimmt bei Frauen und bei Männern nach dem 45. Lebensjahr meistens ab. Weitere Symptome Migränepatienten klagen während einer Attacke häufig über Appetitlosigkeit, Geruchsempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen. Das erschwert die Einnahme von Schmerzmitteln. Viele Betroffene sind außerdem licht- und lärmempfindlich. Den eigentlichen Kopfschmerzen gehen manchmal auch andere Beschwerden voraus. Fachleute bezeichnen dies als Aura. Typisch dafür sind Sehstörungen oder Kribbelgefühle in den Gliedmaßen. Bei bestimmten Migräneformen kommt es während einer Aura sogar zu vorübergehenden Lähmungserscheinungen. Wenn die Kopfschmerzen einsetzen, verschwinden die „Begleitsymptome“ fast immer.