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Gesunde Zähne – Selbsttest
Um zu erfahren, ob Sie einen Termin beim Zahnarzt vereinbaren sollten, beantworten Sie bitte die folgenden Fragen: Hatten Sie in den letzten vier Wochen Zahnschmerzen?, Hatten Sie in den letzten vier Wochen Zahnfleischbluten?, Ist ein Zahn oder sind mehrere Zähne gelockert?, Haben Sie Zahnlücken im Mund?, Haben Sie Mundgeruch beziehungsweise einen schlechten Geschmack im Mund?, Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen an der Mundschleimhaut festgestellt?, Können Sie mit Ihrer Prothese nicht mehr alles essen?, Fällt Ihnen die Prothese beim Sprechen ins Wort?, Sind Ihre Zähne empfindlich gegenüber Heißem, Kaltem, Süßem oder Saurem?, Knirschen Sie mit den Zähnen, haben Sie Verspannungen der Gesichts- und Nackenmuskulatur?, Haben Sie oft Kopfschmerzen?, Ist der letzte Kontrollbesuch beim Zahnarzt länger als ein halbes Jahr her? Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, sollten Sie umgehend einen Zahnarzt aufsuchen.
Pfefferminze
Sie riechen stark nach Menthol und schmecken angenehm würzig, anfangs erwärmend, dann auffallend kühlend. Die in Scheinähren stehenden Blüten sind blassrot bis violett gefärbt. Medizinisch verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl. Sogenannte Minzöle wie zum Beispiel das Japanische Pfefferminzöl, zeichnen sich durch einen hohen Mentholgehalt aus und werden aus in China, Indien und Brasilien kultivierten Subspezies der Ackerminze (Mentha arvensis var. piperascens oder var. glabrata) gewonnen. Deutscher Name: Pfefferminze Botanischer Name: Mentha piperita Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)Blütezeit: Juni bis SeptemberHerkunft: Die Pfefferminze wächst nicht wild, da sie eine Kreuzung verschiedener Minzarten ist. Sie ist in Europa und Nordamerika weit verbreitet und meist kultiviert. Anwendungsgebiete Innerlich: Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Gallenbeschwerden, Reizdarmsyndrom Äußerlich: Spannungskopfschmerz, Mundschleimhautentzündung, Erkältungskrankheiten, Schnupfen, Muskel-, Nervenschmerzen Pfefferminzblätter enthalten ein ätherisches Öl, dessen Zusammensetzung stark vom Entwicklungstand der Blätter bei der Ernte abhängt. Als Hauptbestandteile sind Menthol, Menthon und Menthylacetat zu nennen. Ferner enthält die Pflanze Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren und Flavonoide. Pfefferminzblätter und das ätherische Öl besitzen eine krampflösende und blähungstreibende Wirkung und führen zu einer beträchtlichen Steigerung der Gallensekretion. Ferner ist eine antiseptische Wirkung beschrieben. Pfefferminzöl selbst besitzt keine abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut, jedoch wird bei Schnupfen das Gefühl einer besseren Nasenatmung vermittelt, was vermutlich auf die kühlende Wirkung des Menthols zurückzuführen ist. Zubereitungen aus der Pfefferminze werden weit verbreitet auch in kosmetischen Präparaten (Zahnpasten, Mundwässer, Körperpflegeprodukte) und als Geschmackskorrigens oder Gewürz in der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie eingesetzt. Pfefferminztee eignet sich auch als erfrischendes Getränk. Dosierung und Anwendung Tee:2 gestrichene Teelöffel (1g) Pfefferminzblätter mit 150ml heißem Wasser übergießen, 5-10 Min. bedeckt ziehen lassen (nicht kochen). 3- bis 4-mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken. Tagesdosis 2-3g Droge.Hinweis: Pfefferminztee sollte vornehmlich als Heiltee, dagegen nicht dauernd (als Frühstückstee) getrunken werden, sondern abwechselnd mit anderen Kräutertees. Pfefferminzöl:Innerlich: Zur Inhalation 3 bis 4 Tropfen in heißes Wasser geben. Mittlere Tagesdosis sind 6 bis 12 Tropfen. Äußerlich: 2- bis 4-mal täglich einige Tropfen auf der betroffenen Hautstelle einreiben. Besondere Anwendung:Pfefferminzspiritus (alkoholischer Auszug), "Japanisches" Minzöl (Oleum Menthae arvensis var. piperascentis), Salben (zur Bereitung von Dampf-Inhalation bei Atemwegserkrankungen, Einreibung bei rheumatischen Beschwerden und Kopfschmerzen) Wirkungen Die heilkräftigen Pflanzenteile sind die Pfefferminzblätter (Menthae piperitae folium). Sie besitzen ätherisches Öl (besonders Menthol), Gerbstoff, Flavonoide und Bitterstoffe. Hinweis Mentholhaltige Präparate bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Hals- und Gesichtsbereich oder zur Inhalation anwenden!Nicht anwenden bei gastroösophagaler Refluxkrankheit oder Sodbrennen! Durch die entspannende Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Trakts kann vermehrt säurehaltiger Magensaft in die Speiseröhre vordringen.Personen mit Gallenstein- oder Lebererkrankungen sollten vor der Anwendung den Arzt befragen!Das ätherische Öl nicht auf verletzte Haut oder im Augenbereich auftragen! Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder immer wiederkehren, sollte ein Arzt zur Abklärung der Ursachen zu Rate gezogen werden.Selten können allergische Reaktionen auftreten. Die Pfefferminze ist eine Kreuzung aus Bachminze (M. aquatica) und Krauseminze (M. spicata) und kann sortenrein nur durch Ausläufer oder Stecklinge vermehrt werden. Weiterhin unterscheidet man dunkelgrüne und hellgrüne Typen. Die Pfefferminze ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 50-100cm. Die gestielten, spitzen, gesägten Blätter sind oval.
Akne – Medikamente: Zink
Bei vielen Patienten mit Akne ist der Zinkbedarf erhöht, weil das essentielle Spurenelement Zink zum Beispiel in vielen Enzymsystemen benötigt wird – unter anderem bei Entzündungsreaktionen, im Hormonsystem und bei der Wachstumshemmung von Bakterien. Zink ist in diversen Lebensmitteln wie Leber, Weizenkeimlingen, Weizenkleie und Sonnenblumenkernen enthalten. Ein Mehrbedarf kann jedoch im Allgemeinen durch die Ernährung allein nicht gedeckt werden. Zusätzliche Zinkpräparate aus der Apotheke können die Therapie der Akne unterstützen. Auch einige Antibiotika gegen Akne enthalten Zinkverbindungen. Es gilt jedoch: Zinkpräparate sollten nicht auf eigene Faust eingenommen werden, weil es zu Überdosierungen mit Störungen im Magen-Darm-Trakt und Kopfschmerzen kommen kann.
Entspannungsübungen
Entspannungsübungen können für ein besseres Wohlbefinden sorgen. Eine Möglichkeit ist die Entspannung nach Jacobson, die sogenannte Progressive Muskelrelaxation. Progressive Muskelrelaxation hilft gegen Schmerzen Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson kann Verspannungen abbauen, die durch zu starke Anspannung entstanden sind. Unbehandelt kann dies zu Schmerzen im Rücken und den Muskeln, Kopfschmerzen, Magen- und Darmproblemen sowie vielen anderen Beschwerden führen. Mit der Jacobson-Methode kann man solche Schmerzen besser bewältigen. Entspannungsübungen nach Jacobson bringen aber noch mehr: Die Atmung wird gleichmäßiger, die Durchblutung verbessert sich und es werden weniger Stresshormone produziert. Auch die Psyche profitiert: Das körperliche und seelische Wohlbefinden steigt. Die Belastung durch Ängste, Schmerzen und Sorgen sinkt.Hier erfahren Sie, wie die Progressive Muskelrelaxation funktioniert und finden Übungen, die Sie einfach und schnell nachmachen können. AnzeigeWellnesswww.ihr-wellness-magazin.de
Reizdarm – Symptome
Menschen mit einem Reizdarmsyndrom (RDS) leiden oft über Jahre hinweg unter erheblichen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Zu den Symptomen eines Reizdarms gehören: Schmerzen im Bauchbereich Linderung der Schmerzen nach der Stuhlentleerung Langandauernde Magen-Darm Beschwerden Verstopfung oder Durchfall, auch im Wechsel Veränderungen der Stuhlbeschaffenheit (hart bis breiig-wässrig), Blähungen Begleitend können folgende Symptome auftreten: Unwohlsein Sodbrennen Depressionen und ängstliche Verstimmungen Schmerzen in anderen Körperregionen zum Beispiel Kopfschmerzen Rückenschmerzen Schlafstörungen und Müdigkeit Auch wenn die Betroffenen über eine erhebliche und lang andauernde Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität klagen – ein Reizdarmsyndrom ist nicht lebensbedrohlich und ist auch nicht mit einem höheren Risiko für Darmkrebs verbunden.
Schlafstörungen – Wann zum Arzt
Ob wegen Stress oder Hitze im Sommer, jeder Mensch schläft einmal schlecht. Das ist völlig normal. Doch ab wann liegt eine Schlafstörung vor? Und wann sollte man einen Arzt aufsuchen? Viele Menschen sind da unsicher. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Schlafprobleme länger als vier Wochen anhalten sanfte Schlafmittel und entspannende Maßnahmen keine Besserung bringen Sie nächtliche Atemstörungen haben (Schlafapnoe) Sie sehr nervös sind Sie unter Schilddrüsenfunktionsstörungen leiden oder Schilddrüsenhormone einnehmen; Schlafstörungen können Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sein Sie Medikamente einnehmen, die möglicherweise die Schlafprobleme verursachen es für den schlechten Schlaf keinerlei Erklärung gibt körperliche Funktionen beeinträchtigt werden (Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Verdauungsbeschwerden, ständige Kopfschmerzen, etc.)
Insektenstiche – Symptome
Wenn Mücken, Bremsen oder Zecken zustechen und Blut saugen, spritzen sie gleichzeitig ein Drüsensekret in die Haut. Darin befindet sich ein Stoff, der die Blutgerinnung während der Blutmahlzeit verhindert. Für das „Opfer“ ist diese Eiweißverbindung ein Fremdstoff, der die Körperabwehr aktiviert. Dadurch werden für Mückenstiche typische Hautrötungen und Quaddeln ausgelöst. Die meisten Insektenstiche sind nicht gefährlich. Allerdings können Insekten auch Viren, Bakterien und Parasiten übertragen und so schwerwiegende Krankheiten auslösen. Die Anopheles-Mücke überträgt zum Beispiel Malaria. In unseren Breiten beobachtet man häufig nach einem Zeckenbiss Infektionskrankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis. Für allergische Menschen kann ein Bienen- und Wespenstich schwerwiegende Folgen haben. Innerhalb weniger Minuten schwillt die Einstichstelle massiv an, Atemnot, Schwindel, Erbrechen, kalter Schweiß und Herzklopfen können folgen. Schlimmstenfalls tritt ein allergischer (anaphylaktischer) Schock auf. Hier besteht Lebensgefahr. Alarmieren Sie bei den beschriebenen allergischen Reaktionen sofort den Notarzt. Bei bekannter Insektenallergie verordnet der Arzt den Betroffenen ein Notfallset, das immer mitgeführt werden sollte. Es enthält schnell wirksame antiallergische Medikamente. Damit kann man die Zeit bis zur ärztlichen Versorgung überbrücken. Wichtig: Wenn der Einstich an einer ungünstigen Stelle erfolgt, kann es aufgrund der Schwellung gefährlich werden. Stiche im Rachenraum können beispielsweise die Atmung blockieren. Es besteht Erstickungsgefahr. Alarmieren Sie in diesem Fall sofort den Notruf 112. Eiswürfel lutschen und kalte Umschläge am Hals gegen die Schwellung überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Arztes. Zecken übertragen Krankheiten Zecken können in unseren Breiten zwei gefährliche Krankheiten übertragen: die bakteriell verursachte Lyme-Borreliose und die durch Viren ausgelöste Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME genannt. Symptome der Borreliose Borreliose ist eine Erkrankung mit ungewöhnlich vielfältigen Erscheinungen. Es können zahlreiche Organe und Körperfunktionen beeinträchtigt werden. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Ein deutlicher Hinweis auf eine Infektion ist eine ringförmige, zunächst etwa handtellergroße Hautrötung (chronische Wanderröte). Sie tritt bei vielen Infizierten – aber nicht bei allen – im Anfangsstadium einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich auf. Die Hautrötung kann rund um die Einstichstelle, aber auch an anderen Körperstellen entstehen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine solche Hauterscheinung nach einem Zeckenbiss entdecken. Neben der typischen Wanderröte werden im Frühstadium der Erkrankung auch Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen beobachtet. Im weiteren Verlauf können beispielsweise Gelenke, das Nervensystem, aber auch Auge oder Herz in ihrer Funktion beeinträchtigt werden (Stadium 2). Relativ häufig wird eine Gesichtslähmung (Facialisparese) diagnostiziert. Auch eine Hirnhautentzündung ist möglich. Monate bis Jahre nach dem Zeckenstich (Stadium 3) kann es zu Blauverfärbungen und einer Verdünnung der Haut an den Händen und Füßen kommen. Viele Betroffene klagen dann auch über chronische Gelenkentzündungen. Symptome der Frühsommer-Meningoenzephalitis Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis beobachtet man zunächst grippeartige Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Im günstigsten Fall ist die Krankheit damit überstanden. Bei einigen Infizierten befällt das Virus jedoch das zentrale Nervensystem. Dann kann es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit kommen. Suchen Sie bei diesen Symptomen sofort einen Arzt auf. Bei schweren Verlaufsformen der FSME entsteht eine Gehirnentzündung (Meningoenzephalitis). Hier sind nicht nur die Hirnhäute, sondern das ganze Gehirn von der Erkrankung betroffen. Neben Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit leiden manche Betroffene zusätzlich unter Bewusstseins-, Sprach- und Schluckstörungen, psychischen Veränderungen oder gar Lähmungserscheinungen. Es können Restschäden zurückbleiben. Ein bis zwei Prozent der Patienten sterben, wenn das zentrale Nervensystem vom Virus befallen wurde.
Gehirnerschütterung
Zu einer Gehirnerschütterung kann es zum Beispiel durch einen starken Schlag auf den Kopf, etwa bei Sport- und Verkehrsunfällen kommen. Medizinisch korrekt wird Gehirnerschütterung als leichtes Schädel-Hirn-Trauma (STH) oder Commotio cerebri bezeichnet. Anders als bei einer Gehirnprellung, -quetschung oder -blutung wird die Gehirnstruktur bei einer Gehirnerschütterung nicht geschädigt. Vorübergehend sind jedoch die Gehirnfunktionen gestört. Die Anzeichen einer Gehirnerschütterung Nach der Gewalteinwirkung am Kopf treten Bewusstseinsstörungen oder sogar eine kurze Bewusstlosigkeit auf. Typisch für Gehirnerschütterung ist außerdem eine kurze Erinnerungslücke. Viele Betroffene können sich beispielsweise nicht an den Schlag oder Unfall erinnern, der die Gehirnerschütterung auslöste. Zusätzlich können sich Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden zeigen. Auch Licht- und Geräuschüberempfindlichkeiten werden beobachtet. Alle diese Anzeichen können einzeln oder in unterschiedlicher Kombination auftreten. Je nach Art des Unfalls kommt auch eine Platzwunde hinzu. Erkennen Sie Anzeichen einer Gehirnerschütterung (oder einer anderen Kopfverletzungen), sollten Sie auf jeden Fall einen Krankenwagen rufen. Die Diagnose von Gehirnerschütterungen Der Arzt wird durch Befragung des Patienten die Diagnose stellen. Dazu stehen ihm verschiedene Checklisten zur Verfügung, etwa der Glasgow Coma Scale. Hier werden Augenöffnen, Sprache und motorische Funktionen untersucht. Um eventuelle Brüche ausschließen zu können, wird der Arzt bei einer Gehirnerschütterung eine Computertomografie oder Magnetresonanztomografie durchführen und eine Aufnahme der Halswirbelsäule anfertigen. Entsprechend der Untersuchungsergebnisse lässt sich die Verletzung in verschiedene Grade einteilen. Die Behandlung einer Gehirnerschütterung In den ersten 24 Stunden nach dem Unfall ist rund um die Uhr eine Überwachung in der Klinik notwendig. Für den Patienten gilt strikte Bettruhe. Auf diese Weise kann sich der Kopf von der Gewalteinwirkung sozusagen wieder erholen. Außerdem erhält der Patient – wenn nötig – Medikamente gegen Übelkeit und Kopfschmerzen. Erst wenn dauerhaft keine Beschwerden mehr auftreten, wird er wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Auch zu Hause sollte sich der Patient jedoch noch einige Tage schonen.
ADHS – Medikamente
Nur wenn die Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sehr ausgeprägt sind und mit Psychoedukation und Psychotherapie nicht ausreichend gelindert werden konnten, sollten Medikamente gegen die Störung eingesetzt werden. Stimulantien sind dann die Mittel der ersten Wahl. Als Mittel der zweiten Wahl gilt Atomoxetin. Weitere Wirkstoffe sollten zur Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung nur dann verwendet werden, wenn die zuvor genannten nicht ausreichend wirken oder erhebliche Nebenwirkungen verursachen. Mit Stimulantien gegen die ADHS In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Stimulantien die Kernsymptome der ADHS effektiv lindern können. Meist werden Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat (dazu gehören zum Beispiel Ritalin®, Equasym® und Medikinet®) eingesetzt. Zeigen diese Medikamente keine ausreichende Wirkung, können Amphetamine zur Therapie verwendet werden. Pemolin, ein weiteres Stimulans, birgt ein erhöhtes Risiko für Leberschädigungen und kommt deshalb nur unter besonderen Bedingungen zum Einsatz. Methylphenidat wirkt etwa eine halbe Stunde nach der Einnahme. Die Wirkung hält für ungefähr vier Stunden an. Der Wirkstoff ist auch in Retardform erhältlich. Hier wird er zunächst schnell und dann verzögert freigesetzt. Schon eine Tablette kann so eine Wirkdauer von sechs bis zwölf Stunden haben. Retard-Präparate sind jedoch erheblich teurer. Zudem muss immer individuell bestimmt werden, welche Form der Medikamente für das Kind am besten geeignet ist. Auch die Höhe der optimalen Dosis variiert stark von Betroffenem zu Betroffenem. In der Regel verursachen Medikamente mit Mehtylphenidat kaum Nebenwirkungen, vor allem wenn sie sorgfältig dosiert werden. Denn die unerwünschten Wirkungen sind dosisabhängig. Es kann jedoch – vor allem am Anfang der Medikation – zu Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Blutdrucksteigerungen kommen. In seltenen Fällen wurde auch beobachtet, dass das Wachstum des Kindes unter Methylphenidat beeinträchtigt war. Diese Nebenwirkung des Medikaments ist jedoch vorübergehend. Die Arzneimittel verursachen außerdem keine Abhängigkeit. Auch ein Gewöhnungseffekt, der dazu führen würde, dass die Dosis immer weiter erhöht werden müsste, tritt nicht auf. Mit Nicht-Stimulantien gegen die ADHS Atomoxetin ist ein Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer, der für die Behandlung der ADHS zugelassen ist. Das Medikament hat eine Wirkdauer von 24 Stunden, in denen es die Kernsymptome der ADHS deutlich senken kann. Ähnlich wie bei den Stimulantien treten auch unter diesem Medikament nur wenige Nebenwirkungen auf und wenn, dann meist nur zu Beginn der Therapie. Appetitmangel, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Müdigkeit können vorkommen. Auch trizyklische Antidepressiva haben sich bei der ADHS als wirksam erwiesen. Sie sollten allerdings nur dann angewandt werden, wenn Stimulantien und Atomoxitin nicht ausreichend wirken.
Burnout – Diagnose
Die Diagnose Burnout-Syndrom ist nicht leicht zu stellen. Denn sowohl die psychischen als auch die körperlichen Symptome können von Betroffenem zu Betroffenem stark variieren. Häufig suchen Menschen mit Burnout zunächst wegen ihrer körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen einen Arzt auf. Deshalb gilt es in einem ersten Schritt, mögliche organische Ursachen für diese Beschwerden auszuschließen. Beispielsweise sollten in einer Laboruntersuchung die Schilddrüsenwerte gemessen werden. Denn eine Schilddrüsenunterfunktion kann ähnliche Symptome auslösen wie Burnout. Um zur Diagnose Burnout zu gelangen, ist dann vor allem ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch wichtig. Ein erfahrener Arzt wird sich dazu Zeit nehmen und seinem Patienten detaillierte Fragen stellen, die ihm die Diagnose erleichtern. Im fortgeschrittenen Stadium des Burnout-Syndroms können auch Labor- und Herz-Kreislauf-Untersuchungen auffällige Werte aufweisen. Etwa können Veränderungen der Herzratenvariabilität, der Kortisolausschüttung oder der Menge der Geschlechtshormone im Blut festgestellt werden. Auch die Gerinnungsfaktoren können verändert werden. Burnout-Selbsttest Immer wieder werden verschiedene Burnout-Tests angeboten. Auch wir haben einen solchen Test für Sie erstellt: