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Burnout – Stadien
Das Burnout-Syndrom verläuft nicht bei jedem Betroffenen gleich. Tatsächlich unterscheidet sich der Verlauf von Patient zu Patient oft stark. Dennoch wurde in der wissenschaftlichen Literatur versucht, Burnout in Stadien einzuteilen. Häufig erfolgte eine Einteilung in drei Stadien. Einig ist man sich darüber: Das Burnout-Syndrom beginnt schleichend. Betroffen sind meist Menschen, die etwas erreichen wollen, die hohes Engagement zeigen und ein geringes Bedürfnis nach Ruhe und Regeneration zu haben scheinen. Sie überfordern sich damit selbst und muten sich mehr zu als sie leisten können. Burnout Stadium 1 Im ersten Stadium fühlen sich die Betroffenen zunehmend erschöpft und ausgelaugt. Sie sind frustriert. Zudem können sie in ihrer Freizeit nicht mehr regenerieren, sie können ihre Akkus nicht mehr aufladen. Energie und Schwung, die sie für ihre Arbeit bräuchten, nehmen immer mehr ab. Häufig kommen eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte sowie chronische Müdigkeit hinzu. Burnout Stadium 2 Im weiteren Verlauf reagieren die Betroffenen zunehmend gereizt und zynisch. Sie entwickeln eine Gleichgültigkeit, sowohl beruflich wie privat. Auf Kunden, Mitarbeiter und Angehörige wirken Burnout-Betroffene gefühllos. Es folgen Resignation und die Vermeidung von Kontakten. Die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück, erfüllen nur noch ihr Pflichtprogramm. Nicht selten steigt in dieser Zeit der Alkohol-, Nikotin- oder Kaffeekonsum. Burnout Stadium 3 In Stadium 3 kommt es schließlich zu einem Leistungsabfall. Das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit schwindet immer mehr. Positive Erlebnisse und Erfolge gibt es nicht mehr. Auch Angst- und Panikattacken sowie Depressionen können jetzt auftreten. Eventuell schon zuvor vorhandene körperliche Symptome wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen verstärken sich. Schlusspunkt ist die völlige Erschöpfung. Die Betroffenen sind nun nicht mehr in der Lage ihren Beruf auszuüben.
Burnout – Symptome
Die Symptome, die beim Burnout-Syndrom auftreten, sind nicht einheitlich. Sie können sich von Betroffenem zu Betroffenem stark unterscheiden. Meist leiden Menschen mit Burnout unter einer Mehrzahl an psychischen wie auch körperlichen Symptomen, die nicht plötzlich vorhanden sind, sondern sich schleichend entwickeln. Im Folgenden aufgeführt finden Sie einige häufige psychische Symptome und Reaktionen, die jedoch nicht alle auftreten müssen: Erschöpfung, Verlust der Regenerationsfähigkeit, Gleichgültigkeit und emotionaler Rückzug (von der Arbeit, Kollegen, Klienten, Freunden), Vermeidung von Kontakten, Schuldzuweisungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Zynismus, Angst, Alkohol-, Nikotin-, Drogenmissbrauch, Leistungsabfall, Flüchtigkeitsfehler, Dienst nach Vorschrift, Verflachung des emotionalen, geistigen und sozialen Lebens, Desinteresse, Vermindertes Selbstwertgefühl, Pessimistische Zukunftsaussichten, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken Daneben leiden Betroffene zudem meist unter körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann. Das heißt, sie sind psychosomatisch bedingt. Zu den körperlichen Symptomen, die bei Burnout auftreten können, gehören unter anderem: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bluthochdruck, Anfälligkeit für Infekte, Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit), Schlafstörungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Atemnot, Essstörungen, Appetitmangel
Burnout – Medikamente
Medikamente zur Therapie des Burnout-Syndroms sollten nur in Verbindung mit einer Psychotherapie gegeben werden. Zudem ist es sehr wichtig, dass ein Arzt die medikamentöse Therapie eng begleitet. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann eine Therapie mit Medikamenten wie Psychopharmaka durchaus sinnvoll sein. Sie erleichtern beispielsweise den Einstieg in eine Psychotherapie, indem sie die stärksten Symptome erst einmal lindern und den Betroffenen so aufnahmefähiger machen. Welche Psychopharmaka eingesetzt werden, richtet sich nach den Symptomen des Betroffenen. Antidepressiva beispielsweise hellen die Stimmung auf. Tranquilizer lösen Ängste und beruhigen, machen jedoch abhängig und dürfen deshalb nur kurzfristig eingenommen werden. Häufig werden pflanzliche Arzneimittel verschrieben, die etwa Johanniskraut enthalten. Das stabilisiert die Stimmung. Präparate mit Baldrian, Hopfen oder Melisse beruhigen dagegen. Zudem kann es bei der Therapie des Burnout-Syndroms sinnvoll sein, auch die körperlichen Symptome mit Medikamenten zu behandeln. Beispielsweise können kurzfristig Schlafmittel gegen Schlafstörungen eingesetzt werden. Auch Arzneimittel gegen Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden sind hier Beispiele.
COPD – Medikamente: PDE-4-Hemmer
Eine neue Medikamentengruppe, die bei COPD zum Einsatz kommt, sind die sogenannten Phosphodiesterase-4-Hemmer – kurz PDE-4-Hemmer. Der bisher einzige Vertreter dieser Gruppe ist der Wirkstoff Roflumilast. Roflumilast kommt bei schweren COPD-Fällen zum Einsatz Roflumilast wird bei Patienten mit schwerer COPD eingesetzt, bei denen es in der Vergangenheit oft zu sogenannten Exazerbationen, also akuten Verschlechterungen der Atmung kam. Der Wirkstoff blockiert die Wirkung des Enzyms PDE4, das am Entzündungsprozess bei COPD beteiligt ist, und wirkt somit entzündungshemmend. Die Therapie wird mit einem Bronchodilatator wie Salmeterol oder Tiotropiumbromid kombiniert – einem Medikament, das die Bronchien erweitert. Mögliche Nebenwirkungen Nebenwirkungen, die bei der Einnahme von Roflumilast auftreten können, sind zum Beispiel Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen, Gewichtsverlust sowie Kopfschmerzen. Es kann auch zu psychischen Störungen wie Angstzuständen, Nervosität, Schlafstörungen und Depressionen kommen. Nicht eingesetzt werden sollten PDE-4-Hemmer bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen.
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) bei HIV und AIDS
Bei Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) handelt es sich um bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems. Das lymphatische System ist ein Netzwerk von Gefäßen und Kanälen, die eine zellarme Flüssigkeit, die Lymphe, transportieren. Dazu gehören auch noch lymphatische Organe wie Lymphknoten, Tonsillen, Milz und Thymus. Das lymphatische System ist neben dem Knochenmark eine wichtige Grundlage für ein funktionierendes Immunsystem.Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass krankhafte Veränderungen im Erbgut (Chromosomen) der Auslöser für Non-Hodgkin-Lymphome sind. Die Wahrscheinlichkeit, diese Erkrankung zu bekommen, steigt mit dem Alter an. HIV-Infizierte haben ein 60-fach erhöhtes Risiko. Symptome der Non-Hodgkin-Lymphome Symptome sind zunächst schmerzlose Lymphknotenvergrößerungen. Im Verlauf der Krankheit können Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Sodbrennen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit auftreten. In seltenen Fällen kommen Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsabnahme hinzu. Bei HIV-Infizierten unterscheidet man zwischen drei Formen: Systemische (periphere) NHL: Hier sind hauptsächlich der Magen-Darm-Trakt, die Leber und die Lunge betroffen., Primary-Effusion-Lymphome: Sie finden sich hauptsächlich im Brustzwischenraum (Pleura) und Herzbeutel (Perikard)., Primäre Lymphome des Zentralnervensystems: Sie kommen fast nur bei fortgeschrittener Immunschwäche vor. Der Patient leidet unter Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen und Lähmungen. Non-Hodgkin-Lymphome werden bei HIV-Patienten im Rahmen der antiretroviralen HIV-Therapie oft zusätzlich mit Chemotherapie und Interferonen behandelt.
Toxoplasmose-Enzephalitis bei HIV und AIDS
Die Toxoplasmose ist für Menschen mit einem gesunden Immunsystem eine harmlose Erkrankung. Oft wird diese Infektionskrankheit gar nicht bemerkt. Der verantwortliche Erreger Toxoplasma gondii ist ein Parasit, der sich über rohes oder nicht richtig durchgegartes Fleisch und durch Katzenkot (zum Beispiel bei der Reinigung des Katzenklos) überträgt. Er vermehrt sich dann bevorzugt in den Zellen des Gehirns, kann sich jedoch auch in allen anderen Zellen des menschlichen Körpers entwickeln.Die Krankheit ist nur in zwei Fällen kritisch: Bei Schwangeren und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, wie das bei HIV-Infizierten der Fall ist. Kommt es zu einer Infektion während der Schwangerschaft, kann Toxoplasmose das Leben des Fötus bedrohen. Toxoplasmose-Enzephalitis bei HIV Bei einer unbehandelten HIV-Infektion führen die im Gehirn durch den Parasiten eingelagerten Zysten zu schweren Entzündungen. Man spricht dann von einer Toxoplasmose-Enzephalitis. Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber, Krampfanfälle, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungserscheinungen und Veränderungen am Augenhintergrund. Die betroffene Person kann sich auch im Wesen ändern. Die Toxoplasmose-Enzephalitis tritt nur auf, wenn das Immunsystem bereits stark geschwächt ist. Sie gehört zu den AIDS-definierenden Erkrankungen.Wird die Toxoplasmose frühzeitig erkannt und behandelt, bestehen gute Aussichten auf Heilung. Unbehandelt führt sie innerhalb weniger Wochen zum Tode. Behandelt wird meist mit einer Kombination aus verschiedenen antiparasitär wirkenden Medikamenten.
Depression – Diagnose
Da die Symptome der Depression in unterschiedlicher Zusammensetzung, Dauer, Intensität und Häufigkeit auftreten, ist es für den Arzt nicht immer leicht, eine Depression als behandlungsbedürftige Krankheit zu diagnostizieren. Die Patienten klagen meist nicht über depressive Verstimmung, sondern über körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen. Das erschwert die Diagnose zusätzlich. Nach einer Studie der Universität Mainz befürchten außerdem 80 Prozent depressiv erkrankter Menschen durch das Bekanntwerden einer psychischen Krankheit nachteilige Folgen für ihr Berufs- und Privatleben. Über die Hälfte aller Depressionen bleiben daher trotz Arztbesuch unerkannt. Diagnose: Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung Zur Diagnose einer Depression gehören neben einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) auch eine Untersuchung des Nervensystems und der inneren Organe. Der Arzt sollte außerdem darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Medikamente der Patient bereits einnimmt.Für die anschließende Wahl der geeigneten Behandlung ist eine Diagnose des Schweregrads der Depression – also Anzahl und Ausprägung der Symptome – von wesentlicher Bedeutung. Für die genaue Einschätzung und Beurteilung einer Depression gibt es eine Reihe anerkannter psychologischer Testverfahren wie die Hamilton-Depressionsskala oder die Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach v. Zerssen. Dabei handelt es sich um Fragenkataloge, die wichtige Symptome erfassen und die Antworten mit Punkten bewerten. Anhand der Punktsummen lässt sich das Ausmaß einer Depression ermitteln.
Depression – Lichttherapie/Schlafentzug
Vor allem bei sogenannten saisonalen Depressionen (SAD, Winterdepressionen) wird die Lichttherapie alleine oder in Kombination mit anderen Therapien erfolgreich eingesetzt: Dabei kommt eine Lichtquelle mit einer Lichtintensität von mindestens 2.500 Lux, besser 10.000 Lux zum Einsatz. Die Lichttherapie sollte täglich bis zu einer Woche am besten vormittags für 30 bis 40 Minuten durchgeführt werden. Der Patient muss immer wieder in die Lichtquelle sehen, damit über die Netzhaut und den Sehnerv die Ausschüttung von Serotonin gefördert wird.Nebenwirkungen der LichttherapieGelegentlich treten Augenreizungen und vermehrter Tränenfluss auf, auch über Kopfschmerzen wurde berichtet. Selten kommt es bei der Lichttherapie zu Gereiztheit oder Überaktivität. Schlafentzug Die meisten aller Menschen mit Depressionen (90 Prozent) leiden unter Schlafstörungen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Nacht und in den frühen Morgenstunden werden im Schlaf vermehrt Überträgerstoffe ausgeschüttet, die das Gleichgewicht der Botenstoffe im Hirnstoffwechsel durcheinander bringen und dadurch zu Depressionen führen. Deswegen verordnen Ärzte in manchen Fällen den Schlafentzug als Therapie an, der ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden kann. Der Patient bleibt beim Schlafentzug eine ganze oder halbe Nacht und den darauffolgenden Tag lang wach. Danach klingt die Depression meist ab. Der Effekt hält allerdings nur kurz – für einige Tage – an. Daher handelt es sich beim Schlafentzug nur um ein zusätzliches Verfahren, das in Kombination mit Pharmako- und Psychotherapie zum Einsatz kommt.
Medikamente gegen Errektionsstörungen (Impotenz)
Erektionsstörungen – auch erektile Dysfunktion, Potenzstörungen oder Impotenz genannt – sind ein verbreitetes Problem, das mit höherem Alter häufiger auftritt. Es gibt mittlerweile verschiedene Arten der Behandlung von Erektionsstörungen – zum Beispiel mit Medikamenten. Seit vor einigen Jahren die PDE-Hemmer (Phosphodiesterase-Hemmern) wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil entwickelt wurden, bedeutete dies für viele Männer eine deutliche Verbesserung ihres Sexuallebens. Diese Medikamente werden bei Impotenz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, erweitern die Gefäße der Schwellkörper und ermöglichen so eine Erektion.Da die Medikamente im ganzen Körper auf die Gefäße wirken, kommt es gelegentlich zu Schwindel, Hautrötung oder Kopfschmerzen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten daher für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Netzhauterkrankungen. Bitte beachten Sie: Diese Medikamente gegen Impotenz dürfen auf keinen Fall zusätzlich zu einem nitrathaltigen Medikament eingenommen werden. Pflanzliches Mittel gegen Impotenz Yohimbin ist als pflanzliches Mittel bekannt. Es wird aus der Rinde eines tropischen Baumes isoliert. Zu seinen Wirkungsmechanismen gibt es verschiedene Angaben – die Hauptwirkung wird in der Anregung und Stärkung des Geschlechtstriebes gesehen, es wirkt also als Aphrodisiakum. Daher kann auch das Naturheilmittel bei Impotenz helfen.
Formen von Essstörungen: Biggerexie
Biggerexie – auch als Adoniskomplex, Muskelsucht oder Muskeldysmorphie bezeichnet – ist eine typisch männliche Form der Essstörung. Betroffen sind vor allem junge Männer. Sie empfinden ihren Körper als zu wenig muskulös und versuchen dies auf verschiedene Weise zu ändern. Meist beginnt die Erkrankung später als andere Essstörungen – zwischen dem 17. und dem 24. Lebensjahr. Folgende Symptome können auf eine Biggerexie hindeuten: Der Betroffene treibt übertrieben viel Sport., Er greift zu leistungssteigernden Substanzen wie Anabolika – Anzeichen dafür können zum Beispiel Akne, veränderte Brustwarzen, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und erhöhte Aggressivität sein., Er trägt mehrere Schichten Kleidung, um muskulöser zu wirken., Er geht nicht aus dem Haus, ohne davor intensiv trainiert zu haben., Er überfordert seinen Körper regelmäßig, was zu Verletzungen und Entzündungen führt., Er nimmt Nahrungsergänzungsmittel und Muskelaufbaupräparate zu sich., Er zieht sich von sozialen Kontakten zurück. Gestörte Selbstwahrnehmung Bei der Biggerexie entwickelt sich eine Selbstwahrnehmungsstörung ähnlich der Magersucht: Trotz der ausgeprägten Muskeln empfinden Betroffene ihren Körper immer noch als zu schmächtig – und verstärken die Maßnahmen weiter.