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Osteoporose – Therapie/Behandlung
Die Therapie der Osteoporose muss auf die spezielle Gefährdung des Einzelnen abgestimmt sein. Frauen und Männer mit erhöhtem Osteoporose-Risiko sollten mit Kalzium- und Vitamin-D-reicher Ernährung sowie Sport vorbeugen. Schon in der Kindheit und Jugend können Sie viel für den Knochenaufbau tun. Sowohl für die Vorbeugung als auch für die Therapie sind wichtig: eine ausgewogene Ernährung, die viel Kalzium enthält und, eine regelmäßige körperliche Betätigung, bei der starke Kräfte auf Knochen und Muskeln wirken und sie dadurch gestärkt werden. Besonders geeignet sind hier zum Beispiel Krafttraining oder Tanzen. Personen mit Osteoporose, die aber noch keinen Knochenbruch erlitten haben, sollten alles daran setzen, einen Bruch zu vermeiden. Die Behandlung umfasst deshalb gesunde Ernährung, Sport und eine medikamentöse Therapie. Betroffene, die bereits einen Knochenbruch durch Osteoporose (vor allem eines Wirbelkörpers) erlitten haben, sind Hochrisiko-Patienten. Eine Behandlung nach einem Knochenbruch ist zwingend notwendig, wobei grundsätzlich eine dem Risiko angepasste Behandlung anzustreben ist. Die Grundlagen jeder Osteoporose-Therapie sind: ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr (1000 Milligramm Kalzium, 800 bis 2000 IE natürliches Vitamin D täglich) durch Nahrung, vor allem Milch und Milchprodukte, Nahrungsergänzung oder Medikamente Die WHO empfiehlt Frauen in den Wechseljahren und Männern über 65 Jahren die Aufnahme von täglich mindestens 1.300 Milligramm Kalzium. 1500 Milligramm Kalzium täglich sollten allerdings nicht überschritten werden. Bewegung, gegebenfalls Krankengymnastik zum Muskelaufbau und zur Verbesserung von Koordination, Fitness und Reaktionsvermögen Vermeidung von Stürzen Bei Schmerzen muss eine angepasste Schmerztherapie erfolgen. Teil der Therapie ist auch eine medikamentöse Therapie In bestimmten Fällen wird auch eine Operation notwendig
Osteoporose – Ursachen
Da der Knochenstoffwechsel im Laufe des Lebens abnimmt, ist eine gewisse Abnahme der Knochensubstanz ganz normal. Bei manchen Menschen kommt es aber zu einer stärkeren Abnahme, es entwickelt sich eine Osteoporose. Gelegentlich lassen sich keine Ursachen finden. Eine Osteoporose ohne erkennbare Ursache kann in jedem Lebensalter auftreten. Meistens lässt sich aber eine Ursache für den Knochenschwund – beispielsweise entzündliche Erkrankungen des Darms – finden. Diese Krankheiten können Ursache für eine Osteoporose sein: Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel vermehrte Bildung von Kortisol, Parathormon oder Schilddrüsenhormonen), Hormonmangel (zum Beispiel von Östrogen), entzündliche Erkrankungen (zum Beispiel des Darmes, wie Morbus Crohn), bösartige Erkrankungen (zum Beispiel Plasmozytom), verminderte Aufnahme von Kalzium und Vitamin D aus dem Darm, verminderte Vitamin-D-Bildung in den Nieren. Osteoporose durch Bewegungsmangel Auch Bettruhe und Bewegungsmangel (Immobilisation) können eine Osteoporose hervorrufen. Bewegung ist wesentlich für gesunde Knochen, denn sie regt den Knochenstoffwechsel an. Gerade bei Kindern führt Bewegungsmangel dazu, dass sich keine ausreichende Knochendichte entwickeln kann. Ganz wichtig: Es ist nie zu spät, um mit körperlicher Bewegung zu beginnen. Das gilt auch für Frauen und Männer, die bereits von Osteoporose betroffen sind. Für sie können spezielle Bewegungsübungen besonders hilfreich sein. Ernährung und Hormone sind von Bedeutung bei der Osteoporose-Entstehung Ebenso kann eine mangelhafte Ernährung Ursache für eine Osteoporose sein. Bei Jugendlichen mit Magersucht beispielsweise nimmt die Knochendichte ab, da sie zu wenig Kalzium mit der Nahrung aufnehmen. Auch die Grundbausteine für die Herstellung der Hormone, die am Knochenstoffwechsel beteiligt sind, werden dann nicht ausreichend aufgenommen, ebenso wie eine unzureichende Kalorienzufuhr auch den Aufbau der für die Bewegung benötigten Muskelmasse hemmt. Nach erfolgreicher Behandlung der Magersucht erholt sich die Knochendichte oft nicht mehr. Sie bleibt vermindert. Bei Magersüchtigen ist die Wahrscheinlichkeit, später eine schwere Osteoporose zu entwickeln, stark erhöht. Die geringere Östrogenproduktion nach den Wechseljahren kann ebenfalls eine Osteoporose begünstigen. Zudem können bestimmte Medikamente und möglicherweise auch genetische Faktoren zu einer Osteoporose beitragen. Da es andere Knochenkrankheiten gibt, die mit einem Knochenschwund einhergehen, müssen diese ausgeschlossen werden, bevor eine Therapie eingeleitet wird. Risikofaktoren für die Osteoporose Es gibt viele Faktoren, die die Entwicklung einer Osteoporose begünstigen, sie aber nicht zwangsläufig hervorrufen müssen. höheres Alter, weibliches Geschlecht, bekannte Osteporose in der Familie, Untergewicht, Bewegungsmangel oder Immobilisation, kalziumarme Ernährung, phosphatreiche Ernährung (zum Beispiel Cola-Getränke), geringe Sonnenbestrahlung, blonde, weißhäutige Typen, bei Frauen: späte erste Regelblutung und/oder frühe Wechseljahre (oder Entfernung der Eierstöcke), das heißt kurze Östrogenexpositionszeit, bei Männern: geringe Produktion von Testosteron (Hypogonadismus), Langzeittherapie mit Immunsuppressiva (zum Beispiel Kortikoide, Ciclosporin) wie sie zum Beispiel nach einer Organtransplantation notwendig ist, damit das fremde Organ nicht abgestoßen wird. Auch Alkoholkonsum, Nikotinabusus und die Therapie mit bestimmten Medikamenten, zum Beispiel Heparin oder Marcumar, können zur Entwicklung einer Osteoporose beitragen. Das Risiko, bei bestehender Osteoporose einen Knochenbruch zu erleiden, ist erhöht für Frauen und Männer ... die bei geringfügigem Anlass bereits einen Bruch erlitten haben,, mit erhöhtem Sturzrisiko,, die Schlafmittel einnehmen und/oder, mit Herz-/Kreislaufstörungen.
Blasenentzündung – Ursachen/Risikofaktoren
Ursache für eine Harnblasenentzündung (kurz: Blasenentzündung, medizinisch: Zystitis) sind meistens Bakterien, insbesondere Darmbakterien. Bei einer Infektion der unteren Harnwege sind die Harnröhre und/oder die Blase entzündet. Bei Fortschreiten der Blasenentzündung können auch die oberen Harnwege betroffen sein. Dann liegt eine Nierenbeckenentzündung vor. Sie muss vom Arzt behandelt werden. Wenn Säuglinge betroffen sind, kommen oft angeborene Fehlbildungen als Ursache für eine Zystitis in Frage. Bei Frauen liegt aus anatomischen Gründen ein höheres Risiko für Blasenentzündungen vor, da Keime aus Darm oder Scheide schnell in die nahe gelegene Harnröhrenöffnung gelangen können. Da die weibliche Harnröhre außerdem relativ kurz ist, können die Bakterien dann leicht in die Blase aufsteigen und dort Entzündungen auslösen. Bei Männern in fortgeschrittenem Lebensalter ist häufig eine Vergrößerung der Prostata die Ursache für eine Entzündung der Harnwege. Die dadurch entstehenden Harnabflussstörungen machen die Betroffenen anfälliger für Infektionen. Anfälliger für Blasenentzündungen sind auch Schwangere. Die Ursache: Bei ihnen können aufgrund einer entspannteren Harnwegsmuskulatur Keime leichter in die Blase vordringen. Folgende Faktoren begünstigen eine Blasenentzündung: Unterkühlung, nasse Badekleidung, kalte Füße sexuelle Aktivität (beim Geschlechtsverkehr können die Keime leicht in die Scheide gelangen) Harnabflussstörungen, zum Beispiel durch eine vergrößerte Prostata Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Diabetes mellitus oder Gicht Abnahme der Östrogenwirkung in den Wechseljahren (es kommt zu Schleimhautveränderungen im Genitalbereich; dadurch werden Infektionen begünstigt) Abwehrschwäche Antibiotikatherapie falsche Intimhygiene bei Frauen Tipp: Versuchen Sie immer, die Blase vollständig zu entleeren. Zudem sollten Sie als Frau darauf achten, die Genitalregion immer von vorn nach hinten abzuwischen. Das verringert das Risiko für eine Blasenentzündung.
Blasenschwäche – Belastungsinkontinenz
In medizinischen Texten wird die Belastungsinkontinenz häufig auch als „Stressinkontinenz“ bezeichnet – damit ist allerdings nicht der umgangssprachliche Stress gemeint, unter dem man beispielsweise bei zu viel Arbeit leidet. Stattdessen ist „Stress“ in diesem Fall lediglich ein anderes Wort für Belastung, das aus dem englischen Sprachgebrauch (engl.: to stress – beanspruchen, belasten) übernommen wurde. Eine Belastungsinkontinenz macht sich bemerkbar, wenn sich der Druck innerhalb des Bauchraums plötzlich erhöht – beispielsweise durch Lachen, Husten, Pressen oder Niesen. Dann kann unwillkürlich Harn abgehen. Die Urinmenge ist bei der Stressinkontinenz meist gering und es tritt kein Harndranggefühl auf. Eine Störung des  Schließmuskels, der um die Harnröhre angeordnet ist, ist verantwortlich für diese Inkontinenzform. Oft sind auch das Bindegewebe und die unterstützende Beckenbodenmuskulatur geschwächt. Betroffen von der Stressinkontinenz sind vor allem Frauen, etwa nach Schwangerschaft und Geburt: Beckenboden- und Bauchmuskeln erschlaffen dabei häufig. Auch die Bänder im Becken können nach einer Geburt so überdehnt sein, dass sich die Gebärmutter absenkt und damit die Funktion des Beckenbodens und des Halteapparats gestört wird. Außerdem kann die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre die Beckenbodenmuskulatur schwächen und so zu einer Stressinkontinenz führen. Bei Männern ist häufig eine Operation an der Prostata der Auslöser für die Stressinkontinenz. Insgesamt sind aber wesentlich mehr Frauen von dieser Form der Inkontinenz betroffen. Bei der Belastungsinkontinenz werden drei Schweregrade unterschieden: Grad 1: Harn geht nur bei Husten, Lachen oder Niesen ab. Grad 2: Harnverlust schon beim Gehen oder leichter körperlicher Tätigkeit. Grad 3: Harn geht dauerhaft auch im Liegen ab.
Gicht
Mit dem landläufigen Begriff Gicht (medizinisch: Arthritis urica oder Urikopathie) wird eine Störung im Harnsäure-Stoffwechsel bezeichnet. Noch vor einhundert Jahren galt die Gicht als Wohlstandskrankheit schlechthin: Nur bei den Gutbetuchten kamen regelmäßig Fleisch, Innereien und Alkohol auf den Tisch. Inzwischen leben in den westlichen Ländern mehr Menschen im Wohlstand und dementsprechend oft tritt die Erkrankung nun auf. Gicht trifft häufiger Männer An Gicht leiden etwa zwei bis drei Prozent der Männer sowie ein halbes bis ein Prozent der Frauen. Außerdem tritt Gicht bei Männern meistens früher auf – etwa im Alter von 30 bis 50 Jahren. Frauen erkranken oft erst nach der Menopause. Insgesamt sind Frauen seltener von Gicht betroffen, weil bis zu den Wechseljahren die Östrogene offenbar einen gewissen Schutz bieten. Erstes Symptom einer Gicht ist häufig der Gichtanfall Ein hoher Harnsäurespiegel bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Meistens ist ein Gichtanfall das erste Krankheitszeichen: Harnsäurekristalle lagern sich im Gelenk ab und verursachen eine Entzündung mit starken Schmerzen. Auch eine Nierenkolik – durch Harnsäuresteine ausgelöst – kann auf eine Gicht hinweisen. Die Therapie von Gicht Die Behandlung von Gicht richtet sich danach, ob es sich um einen akuten Gichtanfall handelt oder die Krankheit bereits chronisch ist. Bei einem akuten Gichtanfall müssen zuerst die starken Schmerzen gelindert und die Entzündung abgebremst werden. Schmerzmittel, falls nötig auch Kortison und Colchicin, das klassische Gichtmittel aus dem Gift der Herbstzeitlosen, stehen dabei zur Verfügung. Um den Harnsäurespiegel auf Dauer zu senken, setzt der Arzt zwei andere Medikamente ein, die sogenannten Urikostatika und Urikosurika. Sie hemmen die Harnsäurebildung im Körper und fördern die Harnsäureausscheidung über die Nieren. Die richtige Diät bei Gicht Das wichtigste Element der Behandlung bei Gicht ist die Gicht-Diät. Das bedeutet, purinreiche Lebensmittel wie Meeresfrüchte, Innereien und die Haut von Geflügel, Schwein und Fisch zu meiden. Sinnvoll ist auch, den Konsum von rotem Fleisch einzuschränken und auf Alkohol zu verzichten. Entsprechende Tagespläne für purinarme und streng purinarme Kost helfen dabei, diesen Vorsatz zu realisieren – und trotzdem lecker zu essen.
Krebs – Symptome
Vor allem im Frühstadium treten bei vielen Krebserkrankungen keine Symptome auf. Deshalb sind Früherkennungsuntersuchungen besonders wichtig. Unspezifische Symptome können jedoch schon auf eine Krebserkrankung hinweisen, bevor Beschwerden vom eigentlich betroffenen Organ oder bereits gebildeten Metastasen ausgehen. Folgende Symptome können bei Krebs, aber auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten. Ihr Auftreten bedeutet also nicht gleich, dass eine Krebserkrankung vorliegt: Appetitlosigkeit: Viele Menschen mit Krebs leiden unter Appetitlosigkeit oder ekeln sich plötzlich vor bestimmten Lebensmitteln., Gewichtsverlust: Krebskranke Menschen nehmen häufig ab, obwohl sie nicht weniger essen. Das liegt daran, dass der Tumor einen hohen Energiebedarf hat. Er verbraucht einen großen Teil der zugeführten Energie und der Körper muss auf seine Reserven zurückgreifen., Fatigue: Unter Fatigue versteht man anhaltende, bleierne Müdigkeit und Erschöpfung, die durch Ruhe nicht verschwindet. Sehr viele Krebspatienten leiden darunter., Schmerzen: Ein wachsender Tumor kann Schmerzen auslösen, wenn er auf umliegendes Gewebe und Nerven drückt. Tumorschmerzen können sehr stark sein und bedürfen einer gesonderten Behandlung. Neben diesen allgemeinen Symptomen treten meist – je nach Krebsart – weitere Beschwerden auftreten. Hier einige Beispiele: Brustkrebs: Das Hauptsymptom bei Brustkrebs ist ein tastbarer Knoten in der Brust. Es können jedoch auch Symptome wie Veränderungen der Brustwarze, der Brustgröße oder der Haut sowie Schwellungen in der Achselhöhle sein., Darmkrebs: Die Symptome bei Darmkrebs sind oft sehr unspezifisch. Auftreten können: Blut im Stuhl, Darmkrämpfe, Durchfälle, Verstopfung, Blähungen sowie ein akuter Darmverschluss., Lungenkrebs: Symptome, die bei Lungenkrebs auftreten können, sind: lang andauernder Husten, Blutiger Auswurf beim Husten, Atemnot oder Schmerzen in der Brust., Schilddrüsenkrebs: Bei Schilddrüsenkrebs treten häufig lange keine Symptome auf. Später kann es zu einer Kropfbildung, tastbaren Knoten, Heiserkeit oder Druckgefühlen kommen., Gebärmutterkrebs: Das häufigste Symptom bei Gebärmutterkrebs sind Blutungen aus der Scheide. Frauen, bei denen vor oder nach der Monatsblutung oder nach den Wechseljahren Blutungen auftreten, sollten dies abklären lassen. Auch Schmerzen im Unterleib oder ein übelriechender Ausfluss können Beschwerden bei Gebärmutterkrebs sein.
Lebererkrankungen – Kupfer, Coeruloplasmin
Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme und deshalb ein wichtiges Spurenelement. Täglich sollte jeder Mensch etwa zwei Milligramm davon aufnehmen. Im Blut ist Kupfer zu 90 Prozent an das Eiweiß Coeruloplasmin gebunden. Der Kupferwert kann im Blut und im Urin gemessen werden. Zu niedrige Kupferwerte im Blut können auf eine Störung des Kupferstoffwechsels in der Leber und damit auf Morbus Wilson hinweisen. Gleiches gilt für zu viel Kupfer im Urin.   Neben Morbus Wilson können niedrige Kupferwerte im Blut auch auf Verdauungsstörungen oder Mangelernährung hindeuten. Zu hohe Werte können Folge einer Lebererkrankung mit Gallenstau, einer Krebserkrankung, etwa Leberzellkrebs, chronisch entzündlicher Darmerkrankungen oder chronischer Infektionen sein. Normwerte für Kupfer Im Blutserum liegen die Normwerte für Kupfer bei Männern zwischen 79 und 131 Mikrogramm pro Deziliter, bei Frauen zwischen 74 und 122 µg/dl. Bitte beachten Sie: Diese Werte sind vom Alter und der Messmethode abhängig. Die Kupferausscheidung über den Urin wird meist über 24 Stunden gemessen. Erwachsene Menschen sollten über 24 Stunden hinweg zwischen 10 und 60 Mikrogramm Kupfer im Urin aufweisen. Coeruloplasmin Coeruloplasmin ist ein Eiweiß, das in der Leber produziert und ins Blut abgegeben wird. Dort dient es dem Transport und der Speicherung von Kupfer. Darüber hinaus ist Coeruloplasmin ein wichtiges Enzym im Eisenstoffwechsel.   Ein zu hoher Coeruloplasminwert deutet auf eine bakterielle Infektion hin, kann aber auch bei Gelbsucht, Gallenstau und bösartigen Tumoren auftreten. Zudem ist der Wert meist auch während einer Schwangerschaft sowie bei Frauen, die die Pille einnehmen oder die in den Wechseljahren eine östrogenhaltige Therapie erhalten, erhöht.   Zu niedrige Werte für Coeruloplasmin sind dagegen ein Hinweis auf Morbus Wilson oder Nierenerkrankungen. Normwerte für Coeruloplasmin Für Erwachsene gilt ein Normwert für Coeruloplasmin von 220 bis 600 Milligramm pro Liter Blut. Der Wert ist abhängig von Alter, Geschlecht und der Messmethode.
Scheidenpilz – Ursachen
Durch Milchsäurebakterien in der Scheide wird die natürliche Scheidenflora aufrechterhalten. Sie schützt im Normalfall vor Infektionen. Durch äußere Einflüsse kann die Scheidenflora gestört werden. Dann sind schädliche Keime schneller in der Lage Infektionen in der Scheide auszulösen. Häufig handelt es sich dabei um Pilze – genauer den Hefepilz Candida albicans. Welche Faktoren können Scheidenpilz (Vaginalmykose) begünstigen? Abwehrschwäche zum Beispiel durch Infektionen bestimmte Medikamente (Kortikosteroide, Antibiotika) Chemotherapie bestimmte Grunderkrankungen wie zum Beispiel ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Pille, Wechseljahre) stark übertriebene Intimhygiene (Intimwaschmittel, -sprays) eng anliegende Kleidung, synthetische Unterwäsche eine extrem zuckerhaltige Ernährung Stress, psychische Belastung Übertragung von Erregern in der Sauna oder im Schwimmbad Welche Ansteckungsmöglichkeiten gibt es? Ansteckungsmöglichkeiten gibt es überall da, wo es warm und feucht ist, also zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr, über feuchte Handtücher oder im Schwimmbad. Bei einer normalen Abwehrlage können die Pilze keinen Schaden anrichten. Dafür sorgen insbesondere die Milchsäurebakterien (Laktobazillen) in der intakten Scheidenflora, die die Vermehrung der schädlichen Keime verhindern. Die Milchsäurebakterien bilden aus den gespeicherten Kohlenhydraten der Scheidenzellen Milchsäure und sorgen so für einen sauren pH-Wert in der Scheide. Bakterien und Pilze werden dadurch in ihrem Wachstum gehemmt. Erstaunlicherweise sind etwa zehn Prozent aller Menschen mit Candida-Pilzen befallen, haben aber keine Beschwerden. Denn erst wenn das Gleichgewicht der Scheidenflora gestört wird, kommt es zu einer Vermehrung der Pilze und damit zu einer Pilzinfektion.
Schilddrüsenunterfunktion – Ursachen
Die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion ist neben der operativen Entfernung der Schilddrüse die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis. Genau wie beim Morbus Basedow, der eine Schilddrüsenüberfunktion hervorruft, handelt es sich bei dieser chronischen Entzündung um eine organspezifische Autoimmunerkrankung: Die Immunzellen des Körpers greifen das Schilddrüsengewebe an und zerstören es schließlich. Die verlorenen Zellen werden durch Bindegewebe ersetzt. Dadurch büßt die Schilddrüse immer mehr an Funktion ein. Es kommt zu einem Mangel an T3 und T4. Die Krankheit bricht häufig in Phasen hormoneller Umstellungen (beispielsweise Pubertät oder Wechseljahre) aus. Frauen sind zehn Mal häufiger betroffen als Männer. Ähnlich wie bei Morbus Basedow können Stress, Rauchen, Infektionen, Störungen der weiblichen Hormone und viele andere Faktoren ein Auslöser für die Krankheit sein. Betroffene leiden nicht selten an weiteren Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise dem kreisrunden Haarausfall (Alopezie). Entzündung nach Virusinfekt Neben der Hashimoto-Thyreoiditis kann die subakute Thyreoiditis, auch Thyreoiditis de Quervain genannt, zu einer Unterfunktion führen. Es handelt sich um eine durch Entzündungs-Botenstoffe (Zytokine) hervorgerufene Entzündung der Schilddrüse. Die Erkrankung tritt meist einige Wochen nach einem Virusinfekt auf. Sie ist anfangs sehr schmerzhaft, zerstört Schilddrüsengewebe, und es kommt zu einem passiven Freisetzen von gespeicherten Schilddrüsenhormonen. Unbehandelt kann sich daraus dann eine Unterfunktion entwickeln. Bakterielle Entzündungen der Schilddrüse sind dagegen extrem selten. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch angeboren sein. Grund ist dann meist eine fehlerhafte oder unvollständige Entwicklung des Organs beim Ungeborenen. Etwa eines von 3.000 Kindern ist von einer angeborenen Unterfunktion betroffen, diese wird aber durch das „Neugeborenen-Screening“ in der Regel rechtzeitig entdeckt.
Gebärmutterkrebs – Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt zwei verschiedene Typen des Gebärmutterkrebses (Endometriumkarzinom): das Typ-I-Karzinom (östrogenabhängig) und das Typ-II-Karzinom (östrogenunabhängig). Bisher sind die genauen Ursachen für Gebärmutterkrebs noch nicht vollständig geklärt. Bekannt sind jedoch einige Risikofaktoren, die vor allem die Entstehung eines Typ-I-Karzinoms begünstigen können. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Alter Ein Risikofaktor für Gebärmutterkrebs ist das Alter. Ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko einer Krebserkrankung deutlich. Zum Vergleich: Während laut Robert Koch-Institut zwischen dem 35. und 39. Lebensjahr lediglich 2,3 von 100.000 Frauen pro Jahr ein Endometriumkarzinom bekommen, steigt die Zahl in der Altersgruppe zwischen dem 50. und dem 54. Lebensjahr bereits auf 26,4 Frauen pro 100.000. Im Durchschnitt sind Frauen 69 Jahre alt, wenn sie an Gebärmutterkrebs erkranken. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Östrogene Für die Entstehung eines Typ-I-Karzinoms, um das es sich in über 80 Prozent der Gebärmutterkrebsfälle handelt, spielt ein langfristiger hoher Östrogeneinfluss auf den Körper eine entscheidende Rolle. Das körpereigene weibliche Geschlechtshormon Östrogen bewirkt, dass an der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) Drüsenzellen wachsen. Normalerweise verhindert der Körper eine Entartung dieser Zellen, indem er durch den Einfluss des zweiten weiblichen Geschlechtshormons Gestagen (Gelbkörperhormon) die Gebärmutterschleimhaut während des Monatszyklus abstößt. Ist das Gleichgewicht zwischen den Hormonen Östrogen und Gestagen jedoch gestört, kommt es zu einer übermäßigen Stimulation der Gebärmutterschleimhaut, die dadurch zu wuchern beginnen kann. Mit der Zeit können einige Zellen entarten, Gebärmutterkrebs entsteht. Wissenschaftler sehen eine wichtige Ursache der Entstehung von Gebärmutterkrebs in der Umstellung der Hormone während der Wechseljahre (Klimakterium). Denn der Körper stellt in dieser Zeit die Gestagen-Produktion ein, bildet aber immer noch Östrogene. Da ein Großteil der Östrogene-Produktion im Fettgewebe stattfindet, gehört auch Übergewichtigkeit zu den Risikofaktoren. Erhält eine Frau in den Wechseljahren eine Hormonersatztherapie ausschließlich mit Östrogenen, stellt dies einen weiteren Risikofaktor dar. Wenn die Hormonersatztherapie, wie heutzutage üblich, jedoch aus einer Kombination von Östrogenen und Gestagenen besteht, steigt das Risiko einer Krebserkrankung nicht. Auch kinderlose Frauen und Frauen, bei denen die Regelblutung früh und die Wechseljahre spät einsetzen, haben ein leicht erhöhtes Risiko für ein Endometriumkarzinom. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Vererbung Eine Veranlagung für Gebärmutterkrebs kann auch vererbt sein. Meist handelt es sich dabei um das HNPCC-Syndrom (Hereditary-Non-Polyposis-Colon-Cancer-Syndrom bzw. Lynch-Syndrom), eine Form des familiären Dickdarmkrebses. Bei Patientinnen mit der Anlage zu einem HNPCC-Syndrom entwickelt sich in 40 bis 60 Prozent ein Gebärmutterkrebs. Als weitere Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs gelten: Metabolisches Syndrom: Übergewicht in Kombination mit Diabetes, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) Unfruchtbarkeit Die Einnahme von Tamixofen aufgrund einer Brustkrebserkrankung Strahlenbehandlung im Bereich des Beckens oder des Bauchraums Östrogenbildende Tumoren der Eierstöcke (Granulosazelltumor) Atypische Hyperplasie (krankhafte Veränderung der Gebärmutterschleimhaut) Risikosenkende Faktoren Es gibt jedoch auch Faktoren, die das Risiko für Gebärmutterkrebs senken können. Dazu gehören zum Beispiel die oralen Kontrazeptiva (Antibabypille), vor allem Östrogen-Gestagen-Kombinationen. Durch das enthaltene Gestagen scheinen diese Präparate einen schützenden Effekt zu haben. Weitere risikomindernde Faktoren sind beispielsweise mehrere Schwangerschaften (Multiparität) und körperliche Bewegung.